WhatsApp: Messenger testet Funktion für selbstlöschende Bilder

Kein Speichern auf dem Gerät möglich

Laut aktuellen Informationen des immer gut informierten Teams von WABetaInfo soll der Facebook-Konzern für den hauseigenen Messenger WhatsApp (App Store-Link) an einer Funktion arbeiten, die selbstlöschende Fotos in Chats integriert. Laut WABetaInfo könne der Empfänger die Bilder einmalig ansehen, diese aber nicht in der eigenen Fotobibliothek speichern.

WABetaInfo, die auch bereits in der Vergangenheit einige spannende Leaks zu bevorstehenden WhatsApp-Plänen und neuen Funktionen geteilt haben, veröffentlichten nun bei Twitter einige WhatsApp-Screenshots, auf denen eine Ansicht zu sehen ist, in der der Absender ein Foto als selbstlöschend auswählen kann. Wird diese Option ausgewählt, kann der Empfänger das Bild nur einmal ansehen und es nicht dauerhaft auf dem Gerät speichern oder exportieren. Beim Schließen des Chats wird das Bild entfernt.


Laut WABetaInfo habe WhatsApp allerdings noch keine Screenshot-Erkennung implementiert. Dies würde bedeuten, dass der Absender einen Hinweis bekommen würde, wenn ein Screenshot des selbstlöschenden Bilds angefertigt wird. Dieser Ansatz ist ähnlich wie der von Instagrams Direktnachrichten: Auch dort kann ein Foto oder Video nur einmal angesehen werden, ehe es dann verschwindet. Andere Messenger wie Telegram verfügen bereits seit einiger Zeit über eine Funktion, selbstlöschende Bilder versenden zu können.

‎WhatsApp Messenger
‎WhatsApp Messenger
Entwickler: WhatsApp Inc.
Preis: Kostenlos

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Kommentare 11 Antworten

  1. Mir kommt keine App aufs Gerät, bei dem jemand anderes bestimmt, was und wann von meinem Gerät gelöscht wird. Da mache ich auch keinen Kompromiss.

  2. Die Corona App ist ein totaler Flop. Was nützt eine App, die mir nicht anzeigt, wo ich mich evtl. angesteckt habe? Hätte diese App diese wichtige Funktion, dann wüssten wir mittlerweile auch besser, wo es ggf. Hotspots gibt. Ich habe diesen Quatsch von meinem Handy gelöscht.

    1. @kescher und @hajo: Hier geht es eigentlich um Whatsapp und nicht um die Corona-App. Das ist der Artikel „nebenan“.
      OT: Der Zweck der Corona-App ist es, den Nutzer zu warnen, falls er einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt war, damit er sich testen lassen kann. Wo welche Hotspots sind, das bestimmen entsprechende Institutionen. Die Befriedigung persönlicher Neugier gehört nicht zu den hoheitlichen Aufgaben. Was soll es bringen zu wissen, WO man sich angesteckt haben könnte? Damit der Mob weiß, wo er mit den Fackeln und Mistgabeln hin kann? Die relevante Info ist, DASS man dich evtl. angesteckt haben könnte, damit man die nötigen Schritte einleiten kann.
      Daher erfasst die App ganz bewusst nur die dafür nötigen Informationen. Ortungsdaten gehören nicht dazu. Als man noch gedachte, Ortungsdaten mit zu verwenden, war der Protest dagegen sehr laut, und das zu Recht.
      Wie schon nebenan im Corona-Artikel erwähnt: dass das Konzept um die Corona-App floppt, liegt nicht etwa an der App. Die ist ausnahmsweise mal echt cool und durchdacht. Was man wohl überschätzt hat, ist die geistige Kapazität der Zielgruppe und Leute mit eurer Einstellung @kescher und @hajo, ihr seid das Paradebeispiel dafür, weil ihr einfach nicht verstanden habt, wozu diese App da ist. Was euch aber selbstverständlich nicht davon abhält, über das zu lästern, was ihr nicht verstanden habt.

  3. Haben wir vermutlich schon so verstanden. Personen, die schon in Entwicklungsphasen von Apps in welcher Form und Thema auch immer involviert waren und das Endergebnis mit mit dem Invest dafür ins Verhältnis setzen können, wird es bei einigermaßen funktionierenden wirtschaftlichen Verstand schon etwas schwerfallen, dieses Verhältnis hierbei als perfekt zu bezeichnen. Mir geht es so. Diese Kritik sei erlaubt. Mehr nicht. Und ich nutze sie übrigens 7/24.

    1. @hajo: Sprich bitte nur für Dich 😉 Dein Vorredner hat es ja bereits demonstriert, dass er es nicht verstanden hat.
      Auf die Finanzierung bin ich bewusst nicht eingegangen und ich maße mir auch nicht an, ein Projekt mit nationaler Reichweite und unter Einbeziehung so vieler Parteien (Unternehmen, staatliche Stellen und NGOs wie der CCC) zu beurteilen und ich glaube, niemand hier kann das. Insofern werde ich mich hüten, die Finanzierung als perfekt zu bezeichnen.
      Aber wie hier immer wieder bei den Artikeln zur Corona-App geschrieben: es fällt auf, dass ausgerechnet diejenigen hier ihre Meinung kundtun, die ganz offensichtlich die Funktionsweise nicht verstanden haben und dann eine falsche Erwartungshaltung haben. Zudem wird es sträflich versäumt zu honorieren, dass unsere Regierung ausnahmsweise mal auf die Forderungen der Bürger gehört hat und das ursprüngliche Vorhaben zugunsten einer dezentralen, datenschutzfreundlichen, anonym nutzbaren open source-App geändert hat. Trotzdem blöken die Schafe. Ganz ehrlich, beim nächsten Mal wird die Politik wieder nicht auf die Schäfchen hören. Wozu auch? Sie verstehen es eh nicht und blöken eh rum.

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