Vor wenigen Tagen wurde Delicious Library 3 für den Mac veröffentlicht. Trotz einer kostenlosen Scanner-App für iPhone und iPad haben nicht nur wir mehr erwartet.
Einige Tage nach der Veröffentlichung lässt sich bereits eine klare Tendenz erkennen: Delicious Library 3 (Mac Store-Link) kann die Wünsche der Nutzer nicht erfüllen. Es handelt sich um eine App zu Verwaltung der eigenen Bibliothek, egal ob Bücher, Filme, CDs oder Videospiele. Zum Einführungspreis von 21,99 Euro haben wir jedenfalls mehr erwartet.
Auch wenn die optische Aufmachung durchaus gelungen ist und die Benutzeroberfläche in deutscher Sprache verfügbar sein soll, scheint Delicious Library 3 noch mit vielen Kinderkrankheiten kämpfen zu müssen. Die Übersetzung lässt zu wünschen übrig, es kommt häufig zu Fehlern bei der Erkennung neuer Objekte und der Sprung zur Vorgänger-Version fällt eher klein aus.
Am 7. April hat es Stay Alight! (iPhone/iPad) in den App Store geschafft, nach gut vier Wochen ist das Spiel erstmals kostenlos zu haben.
Zum Start hatten wir euch mit einem App-Test versorgt, in dem das Spiel mit guten viereinhalb von fünf Sterne eine richtig gute Bewertung erhalten hat. Natürlich liefern wir euch jetzt noch einmal eine Kurzfassung, damit ihr selbst entscheiden könnt, ob sich der Download für euch lohnt.
Mit Mr. Bulb, ein Glühbirnen-Mensch, müssen kleine Lichtbälle ins Level geworfen werden. Mit den bunten Kugeln muss man alle Parasiten treffen und eliminieren, die den Planeten verseucht haben, auf dem Mr. Bulb lebt. Insgesamt gibt es in Stay Alight! 50 Level zu meistern.
Gerne möchten wir euch auf das in kürze erscheinende iOS-Spiel Haunted Hollow aufmerksam machen. Wir konnten vorab mit den Spieledesignern David McDonough und Will Miller sprechen, das Interview gibt es im Anschluss.
Haunted Hollow wird von Firaxis Games entwickelt, die auch schon für die tollen Spiele Civilization und XCOM verantwortlich waren. Der Download wird gratis sein, warum sich die Entickler zu diesem Schritt entschieden haben, lest ihr ebenfalls im Interview.
Doch was genau ist Haunted Hollow eigentlich? Es handelt sich um ein Free2Play-Strategiespiel, in dem man die Kontrolle über ein Geisterhaus übernehmen muss. Dort warten Kreaturen wie Vampire, Zombies, Werwölfe und vieles mehr. Im Spiel selbst muss das eigene Geisterhaus stets erweitert werden, man trägt Kämpfe gegen die Ungetüme aus und kann sogar im Multiplayer gegen echte Personen aus aller Welt antreten.
„The House of the Dead: Overkill – The Lost Reels“ (App Store-Link) lautet der komplette Name der 4,49 Euro teuren Universal-App für iPhone und iPad aus dem Hause SEGA.
SEGA. Fast jeder denkt sofort an Sonic oder Super Monkey Ball. Jetzt betritt SEGA mit „The House of the Dead“ einen neuen Bereich. In dem Dual-Stick-Shooter gilt es Zombies zu töten. Immer und immer wieder.
Zuerst wählt man einen von zwei Charakteren aus, bewaffnet sich mit einer Pistole und einer Pumpgun und wird in das mit Zombies verseuchte Haus geschickt. Es liegt an uns das Haus von den Zombies zu befreien. Im Storymodus gibt es drei blutige Welten mit jeweils fünf Leveln. Die Level sind umfangreich, so dass es zum Start genügend Spielspaß gibt. Zusätzlich steht noch ein Endloslevel bereit, in dem man solange spielen kann, bis man von den Monstern erledigt wurde.
Die Steuerung in The House of the Dead ist denkbar einfach: Mit dem linken Daumen steuert man das Fadenkreuz, auf der rechten Seite kann man seine Waffe abfeuern oder nachladen. Am oberen Displayrand wird die eigene Energie, die gesammelten Punkte und der Waffen-Switcher angezeigt. Mit seinem Agenten läuft man automatisch durch das Haus, als Spieler muss man alle Zombies anvisieren und töten. Mein Tipp: Ein gezielter Schuss in den Kopf ist effektiver, als drei Schüsse in die Brust.
Ein Samstagmorgen mit einer überschaubaren News-Lage – die richtige Zeit für einen kleinen Kommentar.
Es war eine Woche voller Meldungen über den Kampf zwischen Samsung und Apple. Apples Gewinn wächst nicht mehr so rasant wie in den Vorjahren, Samsung hängt alle ab und bricht Rekorde. Die Medien sehen Apple schon in der nächsten Krise. Haben sie damit tatsächlich recht und hat die aktuelle Lage überhaupt Auswirkungen auf den Endnutzer? Ich glaube kaum…
Für mich steckt ein Unternehmen, dass außerhalb des Weihnachtsgeschäfts 37,4 Millionen iPhones und 19,5 Millionen iPads verkauft, ganz sicher nicht in der Krise. Und was ist mit dem leicht rückläufigen Mac-Absatz? Dass die Computer-Verkäufe bei steigender Popularität der Tablet-Computer zurückgehen, mussten zudem auch schon andere große Hersteller erfahren.
Der mStore überrascht und soeben mit einer tollen Aktion: Das iPad mini gibt es dort zum aktuell unschlagbaren Preis.
Wer nicht mehr bis zum Herbst warten möchte und sich schon jetzt ein iPad mini zulegen will, sollte unbedingt beim mStore vorbeischauen. Dort werden momentan Preise angeboten, die laut der Preissuchmaschine Idealo.de deutlich unter den Angeboten der anderen Händler liegen. Zudem ist der mStore ein Apple Premium Reseller, in Sachen Seriosität sollte man sich daher keine Sorgen machen.
In den letzten vier Wochen haben ich kein Spiel so oft gestartet wie Puk. Nun ist es auch auf dem iPad spielbar.
Einfach, aber doch irgendwie genial. Puk (App Store-Link) konnte bisher für 89 Cent auf das iPhone geladen werden. Mit einem Update, das gestern Abend freigeschaltet wurde, ist das Highscore-Spiel nun auch auf dem iPad nutzbar – netterweise haben sich die Entwickler nicht für eine zusätzliche App entschieden, sondern eine Universal-App in den App Store gestellt.
Am Spielprinzip hat sich freilich nichts verändert: Insgesamt bietet PUK 1.000 verschiedene Level, die in jeder Runde neu generiert werden und sich immer wieder voneinander unterscheiden. Die Pucks liegen dabei in einer kleinen Zone am unteren Bildschirmrand und können einfach mit dem Finger aufgezogen und abgeschossen werden. Verfehlen sie das Ziel und kommen nicht in der eigenen Zone zum Stillstand, bleiben sie auf dem Feld liegen und können mit anderen Pucks angestoßen werden.
Es ist schon eine ganze Weile her, dass mich ein kleines Casual-Game grafisch so überzeugt hat wie Shiny the Firefly.
Bunte und absolut ästhetisch anmutende Fantasy-Welten, die mit einer Prise Animationsfilm-Charakter gewürzt sind, sorgten bei mir für einigermaßen Erstaunen. Die Liebe zum Detail, mit der die Entwickler bei diesem just im App Store erschienenen Titel ans Werk gegangen sind, ist unglaublich. Zu einem Preis von 1,79 Euro kann man sich Shiny the Firefly (App Store-Link) aufs iPhone, den iPod Touch oder das iPad holen. Aufgrund der aufwändigen Gestaltung des Spiels müssen dafür auf dem Gerät 220 MB an Speicherplatz freigeschaufelt werden.
Die Geschichte des Spiels spielt in einer gartenähnlichen Umgebung, in der Shiny, das Glühwürmchen, lebt. Zusammen mit ihm sind dort auch seine kleinen Glühwürmchen-Babies heimisch, von denen er allerdings durch einen Regenguss getrennt worden ist. Es ist nun die Aufgabe des Spielers, Shiny und seine Kleinen wieder zu vereinen. Gerade auf neueren Geräten mit Retina-Display – ich habe das Game auf einem iPad 4 getestet – entfaltet Shiny the Firefly dabei seine volle grafische Pracht.
Das hat uns doch selbst ein wenig überrascht. Nach Harry Potter gibt es jetzt auch LEGO Batman als iOS-Spiel.
Während Gameloft mit seinem Superhelden auf das Freemium-System setzt, gibt es bei Warner Bros. gewohnte Premium-Qualität. LEGO Batman: DC Super Heroes (App Store-Link) kann für 4,49 Euro auf iPhone und iPad geladen werden. Die Universal-App beinhaltet zwar In-App-Käufe, die Erfahrung der vorherigen Spiele hat aber gezeigt, dass diese für das Absolvieren der Geschichte unerheblich sind. Ganz und gar nicht unerheblich ist der Platzbedarf: Der riesige Download verschlingt nach der Installation 1,35 GB Speicherplatz auf iPhone oder iPad.
Die Geschichte hat es ebenfalls in sich. Viele bekannte Superhelden vereinen sich, um die beiden Schurken Lex Luthor und Joker davon abzuhalten, Gotham City zu zerstören. Im Laufe des Spiels übernimmt man zunächst die Kontrolle über Batman und Robin, spielt später aber auch mit zahlreichen anderen Charakteren. 80 Helden soll man steuern können, das sind unglaubliche Zahlen, die jeden Comic-Fan erfreuen dürften.
Eine Meldung, die von der Länge beinahe passend für unseren News-Ticker wäre, aber doch wichtig genug für eine eigene Meldung ist.
Heute hat Apple die Worldwide Developers Conference vom 10. bis zum 14. Juni 2013 angesetzt. Die WWDC findet wie immer in San Francisco statt, die verfügbaren Eintrittskarten für die Entwickler-Konferenz sollten bereits zum morgigen Verkaufsstart ausverkauft sein.
Aber was hat die WWDC nun mit dem neuen iOS zu tun? In den vergangenen Jahren hat Apple auf der Konferenz immer neue Versionen des mobilen Betriebssystems vorgestellt, zuletzt bekanntlich iOS 6. Bis zur eigentlichen Markteinführung hat es dann aber immer bis zum Start des jeweils nächsten iPhones gedauert, das wir bekanntlich im Herbst erwarten.
Eigentlich ging es gestern Abend um Apples Quartalszahlen, im Mittelpunkt standen aber ganz andere Themen…
Wann zum Beispiel gibt es neue Produkte aus Cupertino? Schließlich war es in den letzten drei Jahren üblich, dass Steve Jobs im Frühjahr ein neues iPad vorstellte. Der Rhythmus hat sich, auch durch die Einführung des iPads der vierten Generation im Oktober 2012, aber etwas nach hinten geschoben. Wie Apple-CEO Tim Cook nun mitteilte, wird es erst im Herbst neue Modelle der verschiedenen Produkt-Kategorien geben.
„Unser Team arbeitet sehr hart an erstaunlicher neuer Hardware, Software und Service-Diensten, die wir unbedingt im Herbst und im Jahr 2014 vorstellen wollen“, berichtet Cook, der zudem eine völlig neue Produkt-Kategorie mit sehr guten Chancen auf dem Markt versprach, aber keine weiteren Details preisgeben wollte.
Gleichzeitig erteilte Cook einem iPhone mit einem noch größeren Bildschirm einmal mehr eine Abfuhr, ein solches Gerät wäre schließlich nicht mehr mit einer Hand bedienbar – und genau das sei die große Stärke des iPhone 5.
Das hat wohl schon so gut wie jeder erlebt: Schnell ein Bild mit iPhone oder iPod Touch geschossen, und plötzlich ist das Motiv im Vordergrund unscharf.
Bei der späteren Durchsicht des Fotos ärgert man sich dann, denn dieser Fehler kann vermieden werden, sofern man sich genügend Zeit zum knipsen lässt, und den Fokus manuell durch Antippen auswählt. Mit der gestern erschienenen Applikation FocusTwist (App Store-Link) kann man diesem fotografischen Faux-Pas ein Ende machen. Für 1,79 Euro im deutschen App Store erhältlich, kann das nur etwa 1 MB große bzw. kleine Programm auf iPhones und iPod Touch geladen werden.
Der Funktionsumfang von FocusTwist ist erwartungsgemäß nicht besonders groß: Keine großartigen Filter oder andere Bearbeitungsmöglichkeiten, nur der (Achtung, Wortspiel!) reine Fokus auf die eigentliche Funktion der App wird angeboten. Am besten arbeitet das Programm natürlich dann, wenn es ein klar definiertes Motiv im Vordergrund gibt – ideal sind da zum Beispiel Nahaufnahmen von Blumen. Bei anderen Bildkompositionen, beispielsweise normalen Landschaftaufnahmen, ist FocusTwist mehr oder weniger sinnlos, da in dem Fall kein bestimmtes Objekt in den Fokus gerückt und der Hintergrund unscharf maskiert werden kann.
Chillingo verschenkt heute sein Motocross-Spiel Max Awesome.
Max Awesome (App Store-Link) wurde groß angekündigt, zum Start sind sind die Rezensionen dann aber doch eher durchwachsen ausgefallen. Von uns gab es aber schon damals eine Empfehlung, da der Download jetzt gratis ist, kann sich jeder selbst ein Bild von der Universal-App für iPhone und iPad machen.
In jedem der 60 Level gibt es unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen, um dann weitere Level freischalten zu können. Die Steuerung fällt dabei recht simpel aus: Mit insgesamt fünf Buttons bewegt man sich vorwärts oder rückwärts, kann sich zusätzlich nach vorne oder hinten neigen, ducken und springen. Jedes Level wartet mit neuen Aufgaben auf, wobei das Leveldesign natürlich immer variiert.
Aus dem Hause StoryToys haben wir euch immer wieder Apps vorgestellt, ab sofort bieten die Entwickler all ihre Apps für einen Tag kostenlos an.
Für nur einen Tag kann man alle sieben Märchen kostenlos auf iPhone und iPad installieren. Dabei handelt es sich wie immer um ein 3D-Aufklappbuch mit vielen interaktiven Seiten und Überraschungen. Die einzelnen Bücher umfassen jeweils circa 30 Seiten, die Aufmachung ist einfach klasse und empfehlenswert.
Je nach Märchen variiert die Geschichte natürlich, in allen Büchern gibt es jedoch genügend Abwechslung durch verschiedene Interaktionen und kleine Spielchen. Die 3D-Seiten sind dabei wirklich ansprechend gestaltet und bieten einen Tiefeneffekt, wenn man das iPhone oder iPad seitlich bewegt.
Vor einigen Wochen haben wir drei unserer Leser mit dem Bowers & Wilkins P3 Kopfhörer ausgestattet. Wie fällt ihr Testurteil aus?
Wir aus der appgefahren-Redaktion sind von der Qualität der Bowers & Wilkins Produktpalette überzeugt. Bei Musik kommt es aber immer wieder auf das persönliche Gefühl und den Geschmack an, schließlich empfinden alle Ohren etwas anders. Umso gespannter waren wir auf die Ergebnisse unseres Lesertests. Maria, Martin und Leopold haben den P3 mehrere Wochen lang getestet – und uns im Anschluss mit ihren Eindrücken versorgt.
Die wichtigste Erkenntnis können wir gleich zu Beginn nennen: Alle drei Tester empfehlen den B&W P3 weiter. „Für den gedachten Zweck, also den mobilen Einsatz und das Abspielen digitaler Medien, wüsste ich nichts Besseres als den P3. Die Headset-Funktionalität ist für Benutzer von iOS-Geräten natürlich ein höchst willkommenes ‚i-Tüpfelchen'“, schreibt Martin in seinem Bericht.