Cali: Kalender-App eines Indie-Entwicklers setzt auf schnelle Navigation über Swipes

Auch wenn wir in unserer Redaktion vornehmlich auf die Kalender-App Fantastical setzen, lohnt ein Blick über den Tellerrand, beispielsweise zu Cali.

Cali

Cali (App Store-Link) ist eine Universal-App für iPhone und iPad, die sich grundsätzlich kostenlos aus dem deutschen App Store herunterladen lässt und von dem deutschen Indie-Entwickler Sven Korset ins Leben gerufen wurde. Zur Finanzierung der Anwendung gibt es einen In-App-Kauf in Höhe von 2,99 Euro, mit dem man den Entwickler unterstützen kann. Für die Installation von Cali sollte man neben etwa 22 MB an freiem Speicher auch iOS 8.0 oder neuer auf dem Gerät bereit halten. Auch eine deutsche Lokalisierung besteht für die App.

Der Macher von Cali beschreibt seine Anwendung im App Store mit den präzisen Worten „Schnell und klar“, einer „optimal strukturierten Ansicht“, einer „intuitiven Steuerung“ und „eingängigen Ansichten für Tag, Woche, Monat und Jahr“. Ein Funktions-Monster wie Fantastical und Co. ist Cali daher nicht, sondern eignet sich vor allem für Gelegenheits-Nutzer, die eine einfach zu handhabende und in einem ansehnlichen Layout daherkommende Anwendung schätzen.

„Cali ist kompatibel mit dem iOS-Kalender auf deinem Gerät, du musst deine Termine nicht erneut eingeben“, so Entwickler Sven Korset im App Store. „Auch deine anderen Kalenderdienste wie iCloud, Google Kalender, Outlook, Exchange etc. kannst du einfach weiter nutzen.“ Bevor man allerdings mit Cali loslegen kann, muss einmalig der Zugriff auf den iOS-Kalender sowie gegebenenfalls auch auf die Kontakte gewährt werden, danach werden die Einträge direkt synchronisiert.

Sechs Farbthemen stehen zur Auswahl

In den Einstellungen von Cali lassen sich dann auch nicht nur sechs verschiedene Farbthemen auswählen, sondern auch festlegen, welcher Detailgrad mittels Wischgesten erreicht werden soll. So kann mit Swipes entweder von einer detaillierten Wochenansicht bis hin zu einer übersichtlichen Monats- und Jahresansicht gewischt werden, oder auch ein umgekehrtes Prozedere ausgewählt werden. Selbstverständlich besteht ebenso die Möglichkeit, beim Erstellen eines Termins Erinnerungen einzurichten, um sich vorab rechtzeitig auf den Weg machen zu können.

Zur Finanzierung seiner App äußert sich Sven Korset in einer E-Mail an uns wie folgt: „Die App ist komplett kostenfrei nutzbar. Allerdings kommt nach einer 20-tägigen Nutzung eine Mitteilung bei App-Start, ob man den Entwickler, also mich, nicht mit 2,99 € unterstützen möchte. Wer das nicht möchte, kann diese Info einfach wegtippen und die App wie gewohnt weiter nutzen. Wer jedoch den In-App-Kauf tätigt, der wird nie wieder mit dieser Info-Ansicht konfrontiert. Meiner Meinung nach ist das ein faires Bezahlkonzept, denn man kauft nicht die Katze im Sack und hat alle Zeit der Welt die App ausreichend zu testen.“

Kommentare 2 Antworten

  1. Interessantes Design und tolle Navigation. Allerdings zwei Schwachstellen:
    * keine Teilnehmer an Terminen einstellbar (bei gemeinsamen Terminen der Familie extrem nützlich)
    * keine Einbindung/Erstellung/Pflege der Erinnerungen (wie bei Fantastical). Dort ist es sehr praktisch, nicht zwei Apps bedienen zu müssen.

    So leider für mich nicht nutzbar. Vielleicht reicht der Entwickler das nach?

    Allgemein frage ich mich, warum Apple die Erinnerungen in eine separate App ausgelagert hat, die will man doch auch in seinem Kalender sehen und nicht immer zwischen zwei Apps hin und her springen. Für mich völlig unverständlich.

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