Pop Camera: Hipstamatic-Klon mit vielen Auswahlmöglichkeiten

Ja, ich bin es wieder – der weibliche Foto-Nerd der Redaktion hat erneutes Futter gefunden.

Und diesmal ist es gar kein schlechtes: Die Pop Camera (App Store-Link), die für 1,59 Euro auf iPhone oder iPod Touch geladen werden kann, verfügt nämlich über eine Menge virtuelles Foto-Zubehör und viele Auswahlmöglichkeiten. Aus diesem Grund wollen wir euch die 61,7 MB große App nicht vorenthalten.

Auch wenn die Pop Camera aufgrund ihres japanischen Entwicklers nur in englischer Sprache verfügbar ist, spielt die Lokalisation beim Knipsen von Snapshots kaum eine Rolle. Nach dem Download stehen dem Nutzer sofort unterschiedliche Linsen und Farbfilme zur Verfügung: Insgesamt kommt man so auf acht Kameras und 14 verschiedene Filme, die mit witzigen Effekten aufwarten können.

Unter den Kameras befinden sich neben einer klassischen Ein-Linsen-Cam auch Bodies mit mehreren Linsen, so unter anderem eine 2x, 4x, 8x, 9x, 12x und 16x-Kamera, die nacheinander die jeweiligen Shots auslöst. Ein echtes Kaufargument allerdings ist meiner Meinung nach die Double Exposure-Kamera, mit der sich zwei Aufnahmen, die hintereinander gemacht werden, übereinander legen lassen. In diesem Fall lassen sich auch Shots der Front- und Backkamera des iDevices verbinden – allerdings ist die Auflösung dann nicht größer als die der Frontkamera.

Insgesamt lassen sich vier verschiedene Auflösungen in der App einstellen, darunter auch 2048 x 1536 Pixel. Wählt man diese höchstauflösende Funktion, muss man sich leider auf Speicherzeiten von ca. 30 Sekunden pro Bild einstellen, bekommt dafür aber auch wirklich große Fotos geboten. Eine Auto-Save-Funktion ist bislang noch nicht vorhanden, so müssen die Fotos manuell in die Camera Roll übernommen werden. Der Entwickler arbeitet aber schon an der nächsten Version der App, in der dieses nachgereicht werden soll.

Auch die Filmauswahl kann sich sehen lassen: Mit ganzen 14 verschiedenen Variationen hat man wirklich genug Auswahl zur Hand – darunter finden sich Schwarz-Weiß-Filme, grüne, blaue und orangene Farbeffekte, aber auch Vintage-Filme mit Kratzern. Selbstverständlich lässt sich bei allen Kameras zwischen der Front- und Backkamera wechseln, und auch der Blitz kann hinzugeschaltet werden.

Wer also noch eine wirklich umfangreiche und hübsch designte Retro-Foto-Kamera sucht, kann ohne Umschweife den Download tätigen. Wer allerdings eine zweite Hipstamatic-Cam erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Denn trotz fast identischem Aufbau mit Kameras und Filmen werden in der Pop Camera die Fotos ohne charakteristische Rahmen und im 3:2-Format erstellt, statt wie in der Hipstamatic in der quadratischen 1:1-Variante. Trotzdem verdient diese witzige und umfangreiche Foto-App eine Anerkennung, bietet sie doch für 1,59 Euro eine Menge Auswahl.

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Coco Loco: Chillingo‘s Casual-Game wird iPad-Spiel der Woche

Wieder einmal wurden die Apps der Woche gekürt – das iPad Spiel der Woche ist diesmal ein sehenswertes Casual Game aus dem Hause Chillingo.

Die nur 19,3 MB große Universal-App für iPhone, iPod Touch und iPad kann für kleine 79 Cent auf euer iDevice geladen werden, und bietet eine Menge Spielspaß, der teils an Sprinkle, aber auf jeden Fall auch an Angry Birds erinnert.

So müssen in Coco Loco (App Store-Link) in insgesamt 60 Leveln die kleinen Marshmallow Heroes aus den Fängen der Schokowächter befreit werden. Mit einfachen Touch-Gesten – ziehen und loslassen – werden verschiedene Sorten süßer Marshies abgefeuert, die über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen. Auch hier sind Ähnlichkeiten mit bekannten bunten Vögeln rein zufällig.

Unterwegs gilt es dann unter anderem, auch Münzen und andere Boni einzusammeln, sowie punktgenau TNT-Bomben zu treffen, schwabbelige Jelly-Gebilde oder riesige Kübel mit Schokomilch umzukippen. Die Gamephysik ist in diesem Falle wirklich gelungen, und hat zumindest mir noch mehr Spaß gemacht als das berühmt-berüchtigte Angry Birds.

Momentan stehen vier unterschiedlich designte Welten zur Verfügung, in denen sowohl Höchstpunktzahlen als auch Sterne gesammelt werden müssen. Freunde des Game Centers finden eine solche Anbindung, und können ihre Highscores und Erfolge mit Freunden teilen. Um das wirklich toll anzusehende Gamplay zu verdeutlichen, haben wir euch abschließend einen ausführlichen Gameplay-Trailer von Coco Loco angehängt (YouTube-Link).

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FileBrowser: Universal-App für WLAN-Datenzugriff auf Rechner & Server

Im Gegensatz zum Computer mit Finder oder Windows Explorer haben unsere liebgewonnenen iDevices leider kein eigenes Dateimanagement, welches ein Ablegen in Ordnern ermöglicht.

Damit man wenigstens im heimischen WLAN-Netzwerk Zugriff auf die freigegebenen Ordner eines Heimservers oder eines anderen PCs/Macs hat, kann man sich die Universal-App FileBrowser (App Store-Link) herunterladen, die derzeit für 3,99 Euro im App Store bereit steht. Mit 7,5 MB sollte auch der Download nicht allzu lange dauern.

Zwar ist die App nur in englischer Sprache verfügbar, aber mit einigen Sprachkenntnissen sollten sich auch die ersten Hürden nehmen. Damit der FileBrowser überhaupt Zugriff auf die Ordner des externen Rechners hat, sollte man zunächst auf letzterem einige Einstellungen vornehmen, und die entsprechenden Ordner freigeben. Dazu finden sich auch auf der Entwickler-Website www.stratospherix.com einige sehr nützliche Hinweise und Tutorials, wie dies unter anderem mit Windows- und Mac-Rechnern zu geschehen hat. Unterstützt werden Windows-, Mac-, Linux- und NAS-Rechner.

In der App selbst, die sehr übersichtlich und schlicht gehalten ist, kann man dann neben einem direkt schon vorhandenen iTunes-Sync und Zugriff auf die geräteeigene Camera Roll auch weitere Zugriffspunkte einrichten, beispielsweise das eigene MacBook. Es versteht sich von selbst, dass der Zugriff nur dann erfolgen kann, wenn selbiges Gerät eingeschaltet und auch im gleichen Netzwerk angemeldet ist.

Neben der Eingabe von IP-Adressen zum Zugriff kann auch der Mac-Name verwendet werden, um Zugriff einzufordern. Auch gibt es die Möglichkeit, sich auf firmeneigenen Servern mittels VPN oder SMB einzuloggen, und dort auf die Dateien zuzugreifen. So entfällt das lästige Synchronisieren von iPhone, iPad oder iPod Touch, nur um einige Dateien parat zu haben.

Die bereitgestellten Dateien in FileBrowser können dann je nach Anwendung weiterverarbeitet werden. Diesbezüglich unterstützt der FileBrowser alle Dateiendungen, die auch das iDevice verarbeiten kann. Weiterhin können die Dateien direkt aus der App angesehen, oder auch als E-Mail-Anhang verschickt werden.

Auch wenn die Einrichtung der zu verbindenden Geräte vielleicht am Anfang etwas aufwändig und kompliziert ist, wird man danach mit einem unkomplizierten Zugriff auf die freigegebenen Ordner des eigenen Rechners belohnt. So war es mir beispielsweise möglich, einen Film auf meinem iPad vom Sofa aus zu schauen, der auf dem MacBook im Nebenraum gelagert war – ohne vom Sofa aufstehen zu müssen. Eine herrliche Erfindung, dieser FileBrowser.

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ListBook: To-Do-App mit iCloud-Sync und Benachrichtigungen

Noch eine To-Do-App, werden sicher einige seufzen. Schließlich hält der App Store in diesem Genre schon einige Angebote bereit, auch Apple selbst liefert mit „Erinnerungen“ schon werksseitig ein vergleichbares Programm.

Warum dann noch eine andere App nutzen? Manchmal ist es einfach das überzeugendere Layout, oder einige Zusatzfunktionen, die den Ausschlag zum Download geben. Acuh ListBook (App Store-Link), die derzeit für 1,59 Euro als Universal-App auf iPhone, iPad und iPod Touch geladen werden kann, mischt sich jetzt in diesen knallharten Konkurrenzkampf ein.

Die 7,6 MB große App ist komplett in deutscher Sprache verfügbar, und sehr übersichtlich, fast schon nüchtern, gehalten. In einem Hauptmenü kann man durch eine zweigeteilte Ansicht sowohl Einsicht in die vorhandenen Listen, als auch in die Einträge dieser erhalten. Mit einfachen Wischgesten gelangt man dann in die Detailansicht der jeweiligen Listen, und kann dort Einträge vornehmen.

An die Einträge kann man sich per Benachrichtigung erinnern lassen, zu einer bestimmten Zeit eines bestimmten Tages. Um Einträge zu kategorisieren, oder nach Wichtigkeit zu sortieren, können diese mit farbigen Markern versehen werden. Diese Funktion sucht man beispielsweise in der Apple-Erinnerungs-App bislang vergeblich.

Die Listen verfügen auch über einen Filter, bei dem bei Bedarf die erledigten Einträge ein- oder ausgeblendet werden können. Weiterhin können für jede Liste spezifische Symbole ausgewählt werden, so dass man sofort weiß, worum es sich handelt, beispielsweise Arzttermine, eine Einkaufsliste, oder die Erledigungen für die nächste Besprechung im Büro.

Um alle Daten auf allen iDevices synchron zu halten, werden die Listen und ihre Einträge per iCloud synchronisiert, so dass man immer auf dem neusten Stand ist. Wer mit mehreren Menschen zusammenarbeiten oder seine Liste teilen will, findet auch noch eine Möglichkeit, die erstellten Listen per E-Mail zu verschicken. Selbstverständlich gibt es eine Menge konkurrenzfähiger To-Do-Apps im App Store, aber ListBook überzeugt insbesondere durch seine Einfachheit, iCloud-Synchronisation und Benachrichtigungsmöglichkeiten.

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Silent Film Director: Update für noch bessere Stummfilm-Animationen

Der App Store hält ja so einiges an Video-Apps bereit – insbesondere Fans von alten Aufnahmen finden einige Leckerbissen, mit denen sich auch HD-Videos in lustige Retro-Videos umwandeln lassen.

Ein solcher Leckerbissen hat nun vor kurzem ein größeres Update erfahren: Die Silent Film Director-App (App Store-Link) des bekannten Entwicklerteams von MacPhun wurde am 2. März auf die Version 3.0 gebracht, und verfügt nun über einige zusätzliche Funktionen. Die Basis-Version der App für iPhone und iPod Touch kann zur Zeit für 1,59 Euro geladen werden, und benötigt 18,9 MB Speicherplatz auf eurem iDevice. Wer zusätzliche Funktionen nutzen will, kann für einen In-App-Kauf von 79 Cent noch Titelkarten, Übergänge und auch Fotos einbinden, die Videos schneiden und bearbeiten.

Mit Silent Film Director lassen sich auf alt getrimmte Videos herstellen, die an alte Stummfilme – inklusive 1,5-facher Geschwindigkeit und Klaviermusik – erinnern. Außerdem gibt es verschiedene Filter, die dann 60er oder 70er Jahre-Heimvideos imitieren. Je nach Gerät können die fertigen Filme dann in HD-Qualität mit 720p bzw. 1080p (nur iPhone 4S) gespeichert werden, auch bereits vorhandene Clips aus der Camera Roll lassen sich bearbeiten.

Mit dem Update auf Version 3.0 haben die Entwickler in der Basis-Version der App nun eine variable Videogeschwindigkeit eingebaut. Damit lässt sich das Video unterschiedlich schnell abspielen: Entweder zu Beginn schneller, dann zum Ende hin langsamer, oder umgekehrt.

Auch ein Rückwärts-Modus für die Videoclips wurde nun hinzugefügt, so lassen sich die gedrehten Clips im Reverse-Modus abspielen. Dies ist insbesondere witzig, wenn man sich bewegende Objekte filmt, wie fahrende Autos oder auch einen heruntergefallenen Gegenstand.

Mit einer neuen Videogeschwindigkeit von 1,15x haben die Entwickler einen Klassiker des Stummfilms in die App integriert: Diese Geschwindigkeit wurde insbesondere für Nahaufnahmen verwendet und bietet daher noch größere Authentizität beim Filmen.

In der Pro-Version der App lassen sich nun auch Videos aufteilen, Standbilder aus dem Video herausnehmen, Abschnitte duplizieren und die Videorichtung drehen. Ebenfalls ist es möglich, den Originalsound in den Film zu integrieren.

Ich habe die App schon etwas länger im Gebrauch und bin jedes Mal wieder von den Möglichkeiten fasziniert. Für kleines Geld bekommt man eine wirklich hochwertige App mit tollen Effekten, die bei Freunden und Familie schon öfters für Verwunderung und Anerkennung gesorgt haben.

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iPhoto: Apples Fotosuite jetzt für iOS verfügbar

Mit der gestrigen Apple-Keynote wurde nun auch eine iOS-Version der schon auf dem Mac sehr beliebten Bildbearbeitungs-Software iPhoto veröffentlicht.

Seit gestern Abend kann iPhoto (App Store-Link) auf das iPad und iPhone geladen werden – die Universal-App ist ganze 106 MB schwer und setzt mindestens iPhone 4 oder iPad 2 voraus. Auch der Preis ist gleich geblieben: Für 3,99 Euro kann der Neuling der iLife-Suite aus dem deutschen App Store geladen werden. Wichtig: Es wird iOS 5.1 vorausgesetzt, ihr solltet euer Gerät also zuvor aktualisieren.

Phil Schiller selbst sagte auf der Keynote: „Wer Fotos liebt, wird von iPhoto für das iPad begeistert sein.“ In der Tat wartet die mobile Version mit einigen tollen Features auf, um Bilder zu betrachten und bearbeiten zu können.

Neben einer Multi-Touch-Bearbeitung, verschiedenen Pinseln und einer Möglichkeit, Fotos zwischen verschiedenen Geräten hin- und her zu „beamen“, können mit iPhoto auch Bildersammlungen in sogenannten Journals angesehen werden, die mit Datum, Wetter und dem jeweiligen Kontext verbunden werden. Denn: iPhoto kann, wie auch schon in der Mac-Version, analysieren, wo die jeweiligen Fotos aufgenommenen worden sind. Dazu existiert auch eine Kartenansicht, wo man die Locations der geschossenen Bilder sehen kann. Klasse finden wir auch: Klickt man ein Foto doppelt an, werden ähnliche Bilder automatisch gefunden.

Daneben können, wie auch in der Mac-Version, die Fotos über Twitter, per E-Mail oder auch bei Facebook oder Flickr mit der Familie, Freunden oder Bekannten ausgetauscht werden. Weiterhin gibt es eine Möglichkeit, die Fotos direkt aus der App zu drucken. Alle Bearbeitungsvorgänge lassen sich widerrufen, um wieder zum Originalzustand des Bildes zurückzukehren.

Wer öfters Gefahr läuft, schiefe Fotos zu schießen, wird erfreut sein, dass es mit iPhoto für das iPad auch eine Funktion gibt, die automatisch den Horizont eines Bildes erkennt, und diesen dann automatisch ausrichtet. Auch viele Effekte sind vorhanden, so unter anderem das beliebte TiltShift für Miniaturaufnahmen oder Wasserfarben. Somit ist iPhoto für das iPad und iPhoto eine echte Alternative und direkte Konkurrenz für Photoshop Touch und Snapseed. Wir werden sehen, wer hier in Zukunft die Nase vorn hat.

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Apple TV 3 nun mit Full-HD Auflösung

Als erstes hat Tim Cook das neue Apple TV vorgestellt. Hier nun die wichtigsten Informationen.

Mit der heutigen Keynote wurde auch ein neues Apple TV veröffentlicht, welches nun auch Auflösungen von 1080p, also Full-HD, unterstützen wird. Neben einem überarbeiteten Interface, das ebenfalls in 1080p angezeigt und Billboard-Images der Filme darstellt, wurde auch die Unterstützung von Apps verbessert, unter anderem dem Photo Stream. Auch iTunes-Listen werden nun via iCloud direkt mit dem Apple TV synchronisiert.

Über eine veränderte Hardware wurde allerdings bislang nichts bekannt gegeben – man kann also weiter spekulieren, ob das Apple TV 2 vielleicht auch durch eine Software-Aktualisierung auf Full-HD-Unterstützung gebracht werden kann.

Apple TV schlägt nun auch, genau wie die bekannte Genius-Funktion, Filme vor – dies geschieht anhand der bereits gesehenen Filme. Ab nächster Woche soll das neue Apple TV für 99$ verfügbar sein – und wohl auch in Deutschland dann simultan für 99 Euro bereit stehen.

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Neues Futter für Hobbydetektive: iLogic-Crimes erhält großes Update

Schon vor einiger Zeit berichteten wir über das spannende Logik- und Detektivspiel iLogic-Crimes, welches im Dezember 2011 sogar Platz 1 der iPad-Games erreichte.

Nun haben die Entwickler von CCM2000 ein umfangreiches Update für ihr Game bereitgestellt. Zu diesem Zweck wird die 64,9 MB große iPad-App daher auch für kurze Zeit zum kleinen Preis von 79 Cent angeboten.

iLogic-Crimes (App Store-Link) ist ein spannendes und anspruchsvolles Abenteuer, welches Elemente des Gehirnjoggings mit einem Detektiv-Spiel verknüpft. Durch Befragungen von Personen und logischen Verknüpfungen muss der Spieler in verschiedenen Szenarien Kriminalfälle lösen.

Mit dem Update, welches seit dem heutigen 3. März zur Verfügung steht, wurden neue Einführungen zu allen Szenarien im witzigen Comic-Stil hinzugefügt. Auch das User-Interface wurde verbessert: Nun können die Verdächtigen im Raster per Drag-and-Drop zugeordnet werden.

Ebenfalls neu ist ein einsteigerfreundlicher Aufbau, der es Neulingen im Spiel leichter macht, sich zurecht zu finden. Dafür steht nun ein überarbeitetes Tutorial, ein langsam ansteigender Schwierigkeitsgrad sowie zwei neue Einstiegsszenarien zur Verfügung.

Mit zwei komplett neuen Fällen, namentlich ein Vergiftungsversuch im Restaurant und einem Hackerangriff auf einen internationalen Konzern, sollten auch die alteingesessenen Spieler neues Rätselmaterial zum knabbern haben. Auch sind nun zu Beginn des Spiels gleich drei Szenarien freigeschaltet, so dass für Abwechslung gesorgt ist.

Neben den üblichen Performance- und Stabilitätsverbesserungen haben die Entwickler auch eine Autorotation des Screens hinzugefügt – was sicherlich für viele Nutzer mit Schutzhüllen oder Cases eine Erleichterung beim Spielen darstellt. Wichtig zu erwähnen ist zum Schluss noch, dass die Developer versprechen, dass auch nach dem Update alle Erfolge und Gesamtpunkte bestehen bleiben. Alle Tüftler, Rätselfreunde, Logik-Fans oder Hobbydetektive sollten damit genug Material für dieses Wochenende haben…

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Nosferatu: Endlos-Runner mit lichtscheuem Vampir

Beim Entwicklerstudio Smuttlewerk denkt man ja eher an aufwändige Rollenspiele denn an kleine, lichtscheue Vampire.

Die Entwickler haben nämlich in der Vergangenheit mit zwei Rollen- und Strategiespielen, namentlich Companions und Time of Heroes, auf sich aufmerksam gemacht. Nun wagt man sich in das Casual Game-Genre vor, und hat dazu Nosferatu – Run from the Sun (App Store-Link), eine Universal-App für iPhone, iPod Touch und iPad, in den App Store gebracht. Mit 14,8 MB sollte auch der Download im mobilen Datennetz noch möglich sein.

In Nosferatu spielt man einen kleinen Vampir, der auf seiner Flucht vor dem verheerenden Sonnenlicht nicht nur möglichst weit rennen soll, sondern unterwegs auch allerhand Goodies einsammeln muss. Gesteuert wird Nosferatu mit einfachen Fingertipps auf den Bildschirm: ein einziger Tipp lässt Nosferatu einen kleinen Sprung ausführen, mit einem Doppeltipp kann der kleine Vampir noch höher in die Lüfte hüpfen.

Unterwegs warten Freunde Nosferatus auf dem Weg, ebenso gibt es einige Boni, die einzusammeln sind. Darunter auch Goldmünzen, die im späteren Spielverlauf gegen Upgrades eingetauscht werden können. Ganz Ungeduldige können die Münzen auch per In-App-Kauf erstehen, aber diese sind auf keinen Fall notwendig, um das Spiel fair und angemessen spielen zu können.

Wer sich Nosferatu zulegt, sollte auf jeden Fall über gute Reaktionen verfügen. Denn: Schon nach kurzer Zeit fegt der kleine Vampir mit einem Affenzahn durch die Welten, und man muss seinem Hirn und den Augen schon einiges abverlangen, um nicht in den nächsten Abgrund zu stürzen. Wer sich dieser Herausforderung gewachsen sieht, und vielleicht auch Games wie Jetpack Joyride liebgewonnen hat, sollte definitiv den Tag zur Nacht werden lassen, und mit dem kleinen Nosferatu durch die Stadt springen.

Selbstverständlich verfügt das Game auch über eine Game Center-Anbindung, mit der sich Erfolge und Highscores mit Freunden teilen lassen. Auch die Geräte-Unterstützung kann sich sehen lassen: Die Entwickler garantieren Spielspaß auch für ältere iDevices wie das iPhone 3GS oder den iPod Touch 2G.

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Tobe & Friends Hookshot Escape: Retro-Game mit Doodle Jump-Prinzip

Der App Store hält trotz technischen Fortschritts der beteiligten iDevices immer mehr Retro-Spiele bereit.

Ein weiteres Beispiel steht nun seit kurzem im App Store bereit: Tobe & Friends Hookshot Escape. Die Applikation für iPhone und iPod Touch kann momentan für 1,59 Euro geladen werden, und das dank kleiner 15,8 MB auch aus dem mobilen Datennetz.

Ziel von Tobe & Friends Hookshot Escape (App Store-Link) ist es, ähnlich wie in Doodle Jump, über Sprünge möglichst weit nach oben zu kommen. Dazu wird das iDevice im Hochformat gehalten, und mit drei virtuellen Tasten, links, rechts und springen, bedient.

Beim Klettern auf verschiedene Plattformen müssen nebenbei auch noch einige Boni eingesammelt werden. Erleichtert wird das Vorgehen durch spezielle Fähigkeiten der zur Verfügung stehenden Spielfiguren. Tobe zum Beispiel, der erste der vier Freunde, kann eine Art Harpune auswerfen, und damit schneller höher gelegene Plattformen erklimmen.

Je nach Erfolg stehen dem Gamer bald auch bis zu vier unterschiedliche Game-Layouts zur Verfügung, die sich durch verschiedene Grafiken und Sounds auszeichnen. So wird es, zusammen mit den jeweiligen Fähigkeiten der vier Spielfiguren, nie langweilig.

Selbstverständlich gibt es in Tobe & Friends Hookshot Escape auch eine Game Center-Anbindung, mit der die erzielten Erfolge und Highscores mit Freunden geteilt werden können. Wer sich also für Games mit Retro-Flair begeistern kann, und zudem auch noch Endless Platformer wie Doodle Jump mag, ist mit Hookshot Escape genau an der richtigen Adresse.

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iBomber Defense Pacific: Krieg spielen im Pazifik

Für alle Freunde von gepflegten Kampfhandlungen gibt es nun neues Futter der iBomber-Serie.

Die Universal-App iBomber Defense Pacific (App Store-Link) aus dem Hause Chillingo für iPhone, iPod Touch und iPad kann momentan zum Preis von 2,39 Euro aus dem deutschen App Store geladen werden. Mit einer Größe von 108 MB solltet ihr jedoch gar nicht erst versuchen, die Applikation aus dem mobilen Datennetz zu laden, sondern gleich auf euer WLAN zurückgreifen.

Wie der Titel der App fast schon verrät, geht es bei diesem Spiel um einen Krieg im Pazifik, bei dem ihr die Rolle der Amerikaner übernehmt. Ihr versucht, in mehreren Missionen eure eigenen Basislager und Gefechtsstationen gegen die Feinde zu verteidigen. Im Grunde genommen könnte man iBomber Defense Pacific als klassisches Tower Defense mit Kriegshintergrund bezeichnen.

Zu Beginn jeder Mission bekommt der Spieler die vorgegebenen Ziele ausgehändigt, und muss dann die zur Verfügung stehenden Waffen taktisch klug einsetzen, um den Angriffswellen der Gegner etwas entgegen zu setzen zu haben. Im späteren Verlauf des Spiels gilt es dann unter anderem auch, Angriffe aus der Luft abzuwehren. Am Anfang muss man sich mit kleinen Maschinengewehren und Bomben zufrieden geben, aber durch gewonnene Missionen kommen bald neue Waffen hinzu, und die bereits vorhandenen können upgegraded werden.

Die Grafik ist ansehnlich und in einer Ansicht aus der Vogelperspektive gehalten. Auf der Karte kann man mit einem Fingerwisch den jeweiligen Ausschnitt verändern, so dass man immer im Blick hat, aus welcher Richtung die Angriffswellen hereinkommen. Realistische Soundeffekte mit Geschützdonner, Explosionen und Maschinenlärm tun ihr übriges. Auch auf dem kleinen Screen des iPhones oder iPod Touches lässt sich iBomber Defense Pacific ohne Probleme spielen.

Das Game ist zur Zeit leider nur in englischer Sprache verfügbar, aber sollte sich auch mit geringen Sprachkenntnissen spielen lassen. Neben der üblichen Game Center-Anbindung findet sich auch noch eine Möglichkeit, sich mit dem Crystal-Netzwerk zu verbinden. Alle Fans von taktischen Kriegsspielen oder Tower Defense-Games sollten mit iBomber Defense Pacific daher voll auf ihre Kosten kommen.

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Linder Biologie Glossar: Kostenlose Lernhilfe für Schüler und Studenten

Schon vor kurzem stellten wir euch in einem Artikel das ebenfalls gratis downloadbare Close-Up Filmlexikon vor, welches für positive Kommentare gesorgt hat.

Das Entwicklerstudio der AMMMa AG hat neben diesem Filmglossar auch ein umfangreiches Nachschlagewerk für alle Schüler oder Biologie-Studenten im Angebot. Das Linder Biologie Glossar (App Store-Link) kann zur Zeit gratis aus dem App Store geladen werden, und benötigt nur 7,8 MB an Speicherplatz auf eurem iPhone oder iPod Touch.

In Zusammenarbeit mit dem renommierten Schulbuchverlag Schroedel, der sich für die Inhalte des Glossars verantwortlich zeigt, entstand so ein informatives Nachschlagewerk für alle Biologie-Interessierten, Schüler der Oberstufe, oder auch Studenten der Naturwissenschaften. Das Linder Biologie Glossar verfügt über mehr als 800 Einträge, die zusätzlich mit Crosslinks versehen sind.

Auch wenn das Layout der App sehr schlicht und nüchtern gehalten ist, gibt es eine Suchfunktion, mit der das Glossar nach dringend benötigten Begriffen durchforstet werden kann. Benötigt man öfters bestimmte Einträge, lassen sich diese auch in einer Favoritenansicht speichern. Sicher reichen die eher kurz gehaltenen Definitionen der einzelnen Begriffe nicht, um Abiturklausuren zu bestehen, können aber eine erste Hilfestellung bieten.

Die Entwickler der AMMMa AG versprechen, bald ein Update bereit zu stellen, mit dem es dann auch möglich sein soll, über eine Bezahlvariante die App zur Prüfungsvorbereitung zu nutzen. Witzigerweise war es mir nicht möglich, in der App das allseits beliebte Endoplasmatische Reticulum ausfindig zu machen. Haben die Entwickler diesen wichtigen Zellbestandteil mit dem ellenlangen Namen etwa vergessen?

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Manufactum: Der Katalog für schöne Alltagsdinge mit eigener iPad-App

Es gibt für mich kaum etwas Schlimmeres, als im jeweils aktuellen Warenkatalog des deutschen Manufactum-Versandhandels zu blättern.

So entfährt mir nahezu auf jeder Seite ein sehnsüchtiger Seufzer, teilt man mir doch beim Durchblättern unweigerlich mit, welch schöne und hochwertige Alltagsdinge es doch gibt, die für mich als kleine Redakteurin doch mehr oder weniger unerschwinglich sind. Nicht umsonst untertitelt sich das Unternehmen mit dem Leitsatz, „Es gibt sie noch, die schönen Dinge“. Wie wahr.

Wer nun auch unterwegs auf dem iPad auf der Suche nach ungewöhnlichen, hochwertigen oder einfach nur schönen Dingen für Haus, Büro und Garten, zum kulinarischen Genuss oder zum Ankleiden, für die Körperpflege oder zum Lesen ist, sollte sich die hübsch aufgemachte und toll animierte iPad-App von Manufactum (App Store-Link) herunterladen, die gratis im App Store bezogen werden kann. Mit nur 2,7 MB nimmt die Applikation kaum Speicherplatz in Anspruch, und kann auch aus dem mobilen Datennetz geladen werden.

In einem übersichtlichen Hauptmenü finden sich vier verschiedene Teilbereiche. Einer davon ist die Auswahl und Ansicht aller derzeit verfügbaren Warenkataloge und Monatsbriefe, die, ähnlich wie in iBooks, auf gestochen scharfen Doppelseiten durchgeblättert werden können. Mit den üblichen Pinch-to-Zoom-Gesten lässt sich dann das Wunschobjekt noch genauer betrachten. Auch eine Suchfunktion ist vorhanden.

Weiterhin gibt es einen redaktionellen Bereich, der mit „Themen“ beschrieben ist. Hier finden sich kleine, informative Beiträge aus dem Unternehmensleben und im unmittelbaren Bezug zum Manufactum-Sortiment. So fand ich einige kleine Artikel zu Rosensorten und Stauden, aber auch Vorstellungen von Manufakturen, die das Unternehmen mit ihren Produkten beliefern.

Der für mich interessanteste Menüpunkt ist allerdings die Rubrik „Sortimente“ – dort lässt sich, nach verschiedenen Kategorien gestaffelt, im gesamten Warensortiment des Unternehmens stöbern, und bei Bedarf auch gleich aus der App heraus bestellen. Neben einer detaillierten Beschreibung und einigen hochwertigen Produktfotos wird auch die momentane Verfügbarkeit des jeweiligen Artikels angezeigt.

Insgesamt macht die Manufactum-App einen wirklich guten Eindruck und eignet sich vor allem für Menschen, die Wert auf langlebige, stilvolle Produkte für das Alltagsleben legen. Ich sollte die App besser wieder vom iPad löschen – sonst komme ich aus dem Seufzen gar nicht mehr heraus.

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Hero Academy: Update mit Game Center und neuem Spielfeld

Vom rundenbasierten Spielchen Hero Academy hatten wir euch bereits vor einiger Zeit berichtet. Nun hat die Mischung aus Casual- und Strategie-Game ein umfangreiches Update erfahren.

Das kostenlos erhältliche Hero Academy (App Store-Link) kann auf den eigenen iPod Touch oder das iPhone geladen werden. Die 46,1 MB große Applikation ist seit dem Update vom 22. Februar nun erstmals auch auf Deutsch spielbar. Bei der App handelt es sich um ein rundenbasiertes Online-Strategie-Game, bei dem man auf einem Spielbrett mit dem eigenen Team samt Ausrüstung und verschiedenster Charaktereigenschaften sowohl den Gegner zu besiegen, als auch gleichzeitig einen eigenen Kristall vor der Zerstörung schützen muss.

Als wichtigste Neuheit präsentieren die Entwickler die listigen Zwerge als das nächste Helden-Team. Ausgerüstet mit haufenweise Schießpulver verteilen die kleinen Helden zukünftig jede Menge Schaden an glitzernde Kristalle und verdutzte Gegner in ihrem Umfeld. Die Veröffentlichung des neuen Teams geht einher mit der Bereitstellung neuer Zwergen-Avatare und einem Zwergen-inspirierten neuen Spielfeld. Hier erwarten die Spieler neue Teleport-Felder und Kristalle.

Darüber hinaus erhält Hero Academy die langersehnte Game Center-Unterstützung, mit der die Spieler auf die Jagd nach Erfolgen und Plätzen in den Hero Academy-Ranglisten gehen können. Weiterhin wurde laut den Entwicklern die Wartezeit beim Laden der Spiele verbessert, und auch die iPod-Wiedergabe wird nun beim Starten von Hero Academy nicht mehr unterbrochen.

Neben einigen üblichen Updates, was die Stabillität und Performance angeht, verfallen laufende Partien nun automatisch nach sieben (zufälliger Gegner) oder 14 Tagen (benutzerdefiniertes Spiel), außerdem wurden die Stärken einiger Spielfiguren neu ausbalanciert.

Auch wenn Hero Academy einige In-App-Käufe beinhaltet, waren wir schon beim ersten Antesten der App überzeugt, dass man dieses Game nicht zu den „bösen“ Freemium-Spielen zu zählen hat. Mit einem einmaligen Kauf von 79 Cent lässt sich die Premium-Version des Titels freischalten, die neben Werbefreiheit auch zusätzliche Teams und weiteres Zubehör beinhaltet. Darüber hinaus lässt sich Hero Academy auch ohne die optionalen In-App-Käufe spielen – diese dienen nur zur optischen Aufwertung der Teams, und haben keinen Einfluss auf das Spielgeschehen und die Fairness der Partien.

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Close-Up Film Language Glossary: Englisches Filmlexikon gratis laden

Ich selbst bin ja ein riesiger Filmfan. So war ich insbesondere froh, dass ich während meines Studiums als Assistentin für einen ebenfalls sehr filmophilen Dozenten arbeiten konnte, der ständig Seminare zu Westerns, Filmklassikern und Filmanalysen hielt.

Im Zuge dessen wäre sowohl der Dozent als auch ich froh gewesen, wenn wir auf die Universal-App Close-Up Film Language Glossary (App Store-Link) hätten zurückgreifen können – denn wir schleppten immer unsere Wälzer von James Monaco und Louis Giannetti durch die Gegend. Das Film Language Glossary ist aufgrund der heute Nacht stattfindenden Oscar-Verleihungen kurzfristig gratis verfügbar, sonst werden dafür 2,39 Euro fällig. Mit kleinen 10,8 MB kann man die App theoretisch auch noch unterwegs aus dem Kinosaal laden.

Wer sich dieses Filmlexikon lädt, sollte sich bewusst sein, dass es hier um Begriffe zur filmischen Analyse geht, die alle in englischer Sprache vorliegen. Als Macher im Hintergrund fungiert dabei das bekannte deutsche Verlagshaus Schöningh, welches sich sonst für viele Schul- und Lehrbücher verantwortlich zeigt.

Filmstudenten, Schüler mit Arbeiten zur Filmanalyse oder auch interessierte Filmfans mit Englischkenntnissen sind sicherlich die vorherrschenden Zielgruppen dieser App. In einem umfangreichen Glossar mit mehr als 370 teils verlinkten Einträgen findet sich so ziemlich alles, was das Filmfan-Herz begehrt: Mis-en-Scène, Kamerapositionen, Schnitt, Belichtung, Fokus und viele weitere Themen sollten keine Fragen offen lassen.

Einige der Begriffe sind mit anschaulichen Bildern versehen, um die Technik dahinter besser verstehen zu können. Die einzelnen Einträge können neben der alphabetischen Sortierung auch nach speziellen Themen zusammengefasst dargestellt werden, und lassen sich auch als Favoriten markieren. Damit man auch am eigenen Filmset in der Wüste auf die App zurückgreifen kann, sind alle Inhalte offline verfügbar.

Sicherlich ist das Close-Up Film Language Glossary kein optisches Highlight, aber es enthält alle wichtigen Begriffe und Themen, die man für die Filmanalyse benötigt. Die Entwickler betonen, dass sie besonderen Wert auf die oftmals vernachlässigten Themen der Komposition und Farbe im Film gelegt haben. Mit dieser App sollte man so auch die heutige Oscar-Nacht ganz entspannt angehen können. Wer sind eure Favoriten für die kleine goldene Statue?

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