Wer hat den Mond gestohlen? – Interaktives iPad-Buch für Kinder

Wenn die lieben Kleinen mal wieder ungeduldig sind, hilft oft nur das Vorlesen aus einem Buch. Gut, dass es diesbezüglich eine Menge Material im App Store gibt.

Mit „Wer hat den Mond gestohlen?“ (App Store-Link) hat es nun auch ein weiteres interaktives eBook für Kinder auf das iPad geschafft. Mit 238 MB sollte man den Download der 3,99 Euro teuren App auf jeden Fall im eigenen WLAN tätigen. Wer sich nicht sofort für den kostenpflichtigen Download der Vollversion entscheiden kann, findet auch noch eine Lite-Variante zum Hineinschnuppern.

In „Wer hat den Mond gestohlen?“ dreht sich alles um den kleinen Jungen Bertie, der liebend gern von seinem Bett aus in den Himmel schaut, und sich vor allem gern den Mond ansieht. Eines Tages jedoch ist der Mond verschwunden, und Bertie macht sich auf, einige nachtaktive Tiere wie den Dachs, den Igel oder die Eule um Rat zu fragen. Die weise Eule gibt ihm letztendlich den entscheidenden Tipp – mehr soll aber zur Geschichte auch nicht verraten werden.

Ein großer Vorteil der App ist, dass viele Sprachen zur Verfügung stehen, darunter natürlich auch die deutsche Sprache. Nicht nur die Texte, sondern auch die männliche Vorleserstimme ist auf deutsch verfügbar. Da die Geschichte teils auch kleine Lieder beinhaltet, muss aber unbedingt erwähnt werden, dass diese allerdings nur in englischer Sprache vorliegen. Zum Verstehen der Story sind diese aber nicht notwendig, und können optional abgespielt werden.

Auf insgesamt 23 Seiten, die mit interaktiven Elementen zum Antippen versehen sind, wird Berties Geschichte erzählt. Wer danach immer noch nicht genug hat, findet auch noch vier kleine Spiele zum Zeitvertreib: Verschiedene Puzzles, Vorlagen zum Ausmalen auf dem iPad, ein Memory mit unterschiedlichen Motiven sowie ein Libellen-Fang-Spiel.

Auch die schon in der Geschichte integrierten Lieder können in einem eigenen Menü einzeln aufgerufen werden. Sicher erspart eine App wie „Wer hat den Mond gestohlen?“ nicht das persönliche Singen und Vorlesen zusammen mit dem Kind, aber bietet eine sinnvolle Lösung, wenn wieder einmal Wartezeiten überbrückt werden müssen, oder die Eltern sich nicht direkt mit Vorlesen beschäftigen können.

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Tizi+ im Test: DVB-T-Empfänger mit digitalem Videorecorder

Der Tizi von Equinux erfreut sich immer noch großer Beliebtheit unter iPad- und iPhone-Nutzern.

Nun hat Equinux vor kurzem ein erweitertes Nachfolgemodell auf den Markt gebracht, den Tizi+, der neben den üblichen Funktionen des Tizi auch noch als voll-digitaler Videorecorder fungieren kann – und das ganz unabhängig von den jeweiligen iDevices oder dem Mac. Equinux bietet Interessierten zur Einführung des Tizi+ ein lohnenswertes Angebot: Zur Zeit bekommt man für 179,99 Euro (Amazon-Link) nicht nur den Tizi+ selbst, sondern zusätzlich auch noch eine 16 GB MicroSD-Karte zum Speichern der aufgenommenen Sendungen, sowie das Tizi-Netzteil für eine ständige Stromversorgung.

Da wir dem Tizi-Vorgängermodell schon einen eigenen Testbericht gewidmet haben, wollen wir uns nun mit den Neuerungen des Tizi+ auseinandersetzen. Der Tizi+ ist der erste mobile TV-Empfänger für iPhone, iPad und Mac, der digitales Fernsehen über DVB-T empfangen und zeitgesteuert aufnehmen kann. Die TV-Aufnahmen werden dabei vorab programmiert, und vollautomatisch auf eine MicroSD Card gespeichert.

Doch bevor es losgehen kann, muss das Tizi+ Kit zunächst empfangsbereit gemacht werden. Auf der Rückseite des Geräts wird die Klappe für den Akku geöffnet, dieser entfernt, und eine MicroSD-Karte in den dafür vorgesehenen Slot eingelegt. Im Lieferumfang des Tizi+-Kits befindet sich eine 16 GB-Karte, die laut Hersteller für etwa 10 Stunden an Aufnahmen reicht. Wem diese Kapazitäten nicht reichen, kann auch mit zusätzlichen MicroSD-Karten aufrüsten, die bis zu einer Größe von 64 GB erhältlich sind. Equinux gibt an, dass in Bezug auf die Durchsatzraten mindestens Class 4-Karten verwendet werden sollten, und empfehlen für den Tizi+ Karten bis 32 GB Kapazität. Bei Amazon bekommt man solche Karten mit 32 GB, je nach Klasse, für etwa 20-35 Euro.

Um den Tizi+ zu steuern, muss man sich zwangsläufig die kostenlose Tizi.tv-Universal-App auf das iDevice laden. Wer auf dem Mac über den Tizi+ fernsehen will, findet einen Produktcode im beiliegenden Booklet, mit dem sich das „The Tube“-Programm zur Nutzung auf dem Mac gratis herunterladen lässt. Auf den mobilen Devices lassen sich dann Programmierungen ganz einfach verwalten: Einfach in der elektronischen Programmzeitschrift EPG stöbern, und mit dem Finger die gewünschte Sendung als Aufnahme markieren.

Damit der Tizi+ die jeweiligen Sendungen auch ohne Unterbrechungen und Stromverlust zuverlässig aufnehmen kann, ist es zwangsläufig vonnöten, das Gerät an eine Stromquelle anzuschließen. Dafür wird dem Tizi+ ein USB-Kabel, und im Kit auch ein Netzteil mitgeliefert. In meinem Fall klappte die Testaufnahme der samstäglichen Sportschau ohne Probleme: Die 1,5 Stunden-Aufnahme nahm etwa 2,5 GB auf der integrierten 16 GB-MicroSD-Karte in Anspruch. Mit Hilfe des mitgelieferten MicroSD-Adapters lassen sich die Aufnahmen, die im .mpg-Format mit etwa 700×570 Pixel Bildgröße vorliegen, dann auch auf Mac und Co. überspielen.

Um die aufgenommenen Sendungen auf iPhone oder iPad abzuspielen, verbindet sich Tizi+ entweder mit einem vorhandenen WLAN (diese Funktion kann in den Einstellungen aktiviert werden, und nennt sich „Tizi@Home“), oder kann den eigenen integrierten Hotspot zum Übertragen nutzen – letzteres genauso wie beim Live-Fernsehen unterwegs. Wer Tizi+ auf dem iPad bequem fernsteuern möchte, findet im App Store noch die gratis verfügbare Tizi Remote für das iPhone.

Selbstverständlich hat auch das Tizi+ einige kleine Ungereimtheiten, die ich nicht auslassen möchte, aber sicherlich auch von der eigenen Umgebung und dem DVB-T-Empfang abhängen. Denn: Möchte man den Tizi+ wirklich in vollem Umfang nutzen, empfiehlt es sich, ihn aufgrund der Aufnahme-Funktionalität ständig an einem bestimmten Platz in der Wohnung oder im Haus stehen, und an einer Stromquelle angeschlossen zu haben.

In meinem Fall stieß ich diesbezüglich auf ein echtes Problem: Nach einigen Tests fand ich heraus, dass mein bester DVB-T-Empfang ausgerechnet im Bad zu verzeichnen ist. Das ist an sich noch kein Problem, solange der Tizi+ über seinen eingebauten Akku Strom bezieht. Will ich aber ständig über den Tizi+ und seine Aufnahmemöglichkeiten verfügen, ist die nächste Steckdose in 2m Entfernung schon ein echtes Problem. Denn nicht immer ist der beste Empfangsort für DVB-T auch mit einer naheliegenden Steckdose verknüpft. So bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als meine Senderauswahl einzuschränken, oder aber zusätzlich ein USB-Verlängerungskabel zu kaufen. Das beiliegende Tizi+-Kabel ist nämlich nur knapp einen Meter lang.

Insgesamt ist der Tizi+ aber auf jeden Fall ein gewohnt hochwertiges und innovatives Produkt, das auch unterwegs mit 3,5 Stunden Laufzeit über den Akku eine gute Figur macht. Sind die Sender und der beste Standort erst einmal gefunden, kann man selbst seinen kleinen Geschwistern oder Kindern das Programmieren von Sendungen anvertrauen – so einfach ist dieses Gerät zu bedienen. Vorbei sind die Zeiten klobiger großer Videorecorder und ShowView-Nummern aus der TV-Zeitschrift. Durch zahlreiches Zubehör lässt sich der Tizi+ noch weiter optimieren, beispielsweise durch größere Speicherkarten, einen Zusatzakku (Amazon-Link) oder auch eine Neopren-Tasche (App Store-Link) für unterwegs.

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Urbanears Plattan: Stilvolle OnEars mit gutem Preis-Leistungsverhältnis

Nicht jeder Nutzer braucht oder will teure Kopfhörer mit Preisen im dreistelligen Bereich.

Für alle, die deshalb noch lange nicht auf Qualität und Design verzichten wollen, bietet der schwedische Hersteller Urbanears aus Stockholm eine Reihe von stilvollen Kopfhörern und InEars an. Wir haben uns für diesen Test das Flaggschiff des Unternehmens, den Plattan OnEar-Kopfhörer, angesehen. Dieser ist sowohl über die eigene Website des Unternehmens für 66 Euro inklusive Versand nach Deutschland, als auch bei Amazon in vielen dezenten wie auffälligen Farben erhältlich. Bei Amazon (Amazon-Link) liegt der Plattan preislich, je nach Farbe, bei etwa 40-60 Euro.

Uns liegt nun also der Plattan in der Farbe Mocca, einem mittel- bis dunkelbraunen Farbton, vor. Der Kopfhörer ist aufgrund seiner Größe nicht als OverEar-, sondern eher OnEar-Headphone zu betrachten. Insbesondere Brillenträger sollten also vorher prüfen, ob sie diese Art Kopfhörer als bequem empfinden.

Geliefert wird der Plattan in einer farblich entsprechenden Pappbox, die innen einem Dreieck gleich gefaltet ist, und den Kopfhörer so stabil, geschützt und sehr stilvoll aufbewahrt. Neben dem im halb zusammengelegten Zustand vorliegenden Kopfhörer findet sich noch ein buntes Booklet, ein Garantieschein über ein Jahr, ein brauner Logo-Aufkleber, sowie ein Erweiterungsplug für einige Smartphones in der Box. Mit den iDevices ist der Betrieb allerdings auch ohne diesen Zusatzstecker möglich.

Der Plattan lässt sich an beiden Seiten stufenlos mit einem Bügel verstellen, und sollte daher sowohl für kleine als auch große Köpfchen passen. Ich habe einen relativ kleinen, schmalen Kopf und kleine Ohren, und konnte den Plattan an meine anatomischen Gegebenheiten anpassen. Rein äußerlich besticht der Kopfhörer vor allem durch sein minimalistisches, aber hochwertiges Design. Keine prolligen Logos, Schriftzüge oder weiteres BlingBling lenken vom Gesamtkunstwerk ab.

Was den Plattan besonders macht, ist sein einseitig angebrachtes Kabel mit integriertem Mikrofon, Anrufannahme- und iPod-Steuerung, welches mit einer Stoffkordel ummantelt ist. Diese Eigenschaft garantiert weniger Verdrehen und eine längere Haltbarkeit des Kabels, das ja sonst generell sehr empfindlich für Störungen ist. Mit einer Kabellänge von etwa 1,2 m sollte auch niemand Probleme bekommen. Ein weiteres tolles Feature ist der Zound Plug, der sich am unteren Ende der rechten Ohrmuschel befindet: Mit diesem lässt sich ein weiterer Kopfhörer mit 3,5-Klinke einstöpseln, und somit zu zweit Musik von einem Gerät hören.

Soundtechnisch kann man selbstverständlich beim Plattan keine preisgekrönte Qualität für Audiophile erwarten, allerdings finde ich, dass der Kopfhörer für seinen Preis sehr gute Ergebnisse abliefert. Wen die technischen Daten in diesem Bereich interessieren: Der Plattan verfügt über eine handgefertigte 40mm Membran, einen Frequenzbereich von 20-40 kHz und einer Impendanz von 60 Ohm. Die Empfindlichkeit liegt bei 115 dB, die maximale Input Power bei 50 mW. Für meinen Test hörte ich mich durch allerhand Genres, darunter Rock, Pop, Klassik, Chormusik, Jazz und akustische Singer-Songwriter-Musik. Die Grundeinstellungen des Plattan sind sehr basslastig und haben insbesondere mit Genres, die auf Höhen setzen, wie klassische oder Chormusik kleinere Probleme – die Höhen klingen klirrend.

Mit den integrierten Equalizer-Einstellungen des iDevices lassen sich die basslastigen Tendenzen aber noch ausgleichen und den eigenen Vorlieben anpassen. Da ich zu viel Bass im Ohr als unangenehm empfinde, habe ich für meine Musik die Equalizer-Einstellung „Weniger Bässe“ ausgewählt, und bin damit bislang sehr gut zufrieden. Auch diejenigen unter uns, die dem Grönemeyer-Motto „Musik nur, wenn sie laut ist“ folgen, wird es freuen, dass die Abschirmung des Plattan sehr gut ist. Liegt der Kopfhörer gut und eng am Kopf an, dringen kaum Geräusche nach außen. Die Mitmenschen in Bus und Bahn wird es sicherlich freuen.

Will man den Plattan nicht verwenden, lässt er sich auf Faustgröße zusammenklappen und platzsparend verstauen. Nach einigen Tests kann ich den Kopfhörer jedem ans Herz legen, der nicht gleich dreistellige Beträge für annehmbaren Klang ausgeben, aber auch nicht auf Design und Stil verzichten will. Denn dank ausgefallener Farben wie gelb, rot, pink und grün ist der Plattan auch gegebenenfalls ein echter Hingucker – und das ganz ohne große Logos oder Firmenschriftzüge.

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You Gotta See This!: Collagen im Stil von David Hockney erstellen

Es ist wieder soweit – Mel darf die nächste Foto-App vorstellen.

Gut, dass der App Store ein quasi unbegrenztes Angebot meiner geliebten Fotografie-Applikationen bereit hält. Eine bislang vom Appgefahren-Team vernachlässigte App ist You Gotta See This! (App Store-Link), die panorama-ähnliche Fotocollagen erstellt. Für 1,59 Euro kann die Universal-App mit ihren 17,4 MB geladen werden.

Ob nun jeder mit dem Künstler David Hockney etwas anfangen kann, sei dahin gestellt. Seine Werke zeichnen sich durch sich überlappende Fotos oder Bilder aus, die zusammen eine große Collage eines Motivs ergeben. Auf  seiner offiziellen Website können viele Werke eingesehen werden.

Mit You Gotta See This! kann man solche Collagen nun auch auf dem iPhone, iPod Touch oder iPad erstellen. Dazu muss aufgrund der Gyrosensor-Technologie mindestens ein iPhone 4/4S, ein iPod Touch der 4. Generation oder ein iPad 2 vorhanden sein. In einem einfachen Fotoscreen kann man mit ausgestrecktem Gerät dann langsam die abzubildende Umgebung aufnehmen. Hat man den Aufnahmevorgang beendet, tippt man einfach den Fotobutton am unteren Bildrand an.

Die fertigen Collagen können mit einer Größe von bis zu 4 Megapixel gespeichert werden. Dazu stehen sieben verschiedene Darstellungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Hintergrundfarben und Fotoanordnungen zur Verfügung. Die fertigen Werke können nach einem kurzen Rendering-Vorgang entweder in der Camera-Roll gespeichert, per E-Mail verschickt, aber auch auf Facebook, Twitter oder Flickr geteilt werden.

Was nicht unerwähnt bleiben sollte: Mit You Gotta See This! lassen sich KEINE gestitchten Panoramen wie mit AutoStitch Panorama, Dermandar oder Photosynth erstellen – hier geht es vornehmlich um die künstlerische Darstellung im Stile der Panographie. Wer also perfekte Panoramen erwartet, wird nach dem Download von You Gotta See This! sicher enttäuscht sein. Alle anderen finden eine tolle und kreative Möglichkeit, Weitwinkel- und Panorama-Aufnahmen aufzunehmen.

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Khan Academy: Der kostenlose Video-Tutor fürs Allgemeinwissen

Wir bekommen immer wieder tolle App-Tipps von unseren Nutzern. Dieses Mal geht der Dank an lilith1978.

Die iPad-App lautet mit vollem Namen „Khan Academy – Watch. Practice. Learn almost anything for free.“ (App Store-Link) und bezeichnet schon sehr treffend ein breites Angebot an Videos, mit denen sich das Allgemeinwissen verbessern lässt. Der Download der kostenlosen Khan Academy ist nur 1,6 MB groß, und kann daher auch im mobilen Datennetz erfolgen. Eine iPhone-Applikation ist ebenfalls verfügbar.

Eines vorweg: Um die App nutzen zu können, sollte man über relativ gute Englischkenntnisse verfügen, da der Verfasser der Videos, Salman Khan, die Videoclips in englischer Sprache gedreht hat. Der ehemalige Hedge Fonds-Manager stellte erst einige private Nachhilfevideos ins Netz – und schon nach kurzer Zeit waren seine aufschlussreichen Tutorials zu Themen der Mathematik, Naturwissenschaften, Medizin und Geschichte so beliebt, dass sich Khan diesem Projekt voll und ganz widmete.

Mittlerweile existieren über 2.700 Videos zu den oben erwähnten Themenbereichen, die mit der Khan Academy iPad App abgerufen und auch heruntergeladen werden können. Die Qualität der einzelnen Clips ist hervorragend, und insbesondere mit Kopfhörern lassen sich die Ausführungen von Salman Khan besonders genießen. Auf dem iPad können die Clips auch im Fullscreen-Modus angesehen werden.

Wer öfters unterwegs in Gebieten ohne Netzabdeckung ist, oder sein Datenvolumen sparen will, kann die Videos auch herunterladen. Selbstverständlich sollte beachtet werden, dass der Speicherplatz des iPads dadurch beansprucht wird. In einem Download-Manager können allerdings die herunter geladenen Videos eingesehen und bei Bedarf auch wieder gelöscht werden.

Was insbesondere für Nutzer interessant sein kann, die glauben, den englischen Ausführungen nicht komplett folgen zu können, ist die zusätzliche Möglichkeit, unterhalb der Videos auch ein Transkript des Clips anzeigen zu lassen, sicher von Bedeutung. Eine kostenlose App, die so viel zum eigenen Allgemeinwissen beitragen kann, ist auf jeden Fall aller Ehren wert. Wer selbiges für sein iPhone oder iPod Touch sucht, kann auf die ebenfalls kostenlos verfügbare App „Khan Academy: A Classroom In Your Pocket“ (App Store-Link) zurückgreifen.

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Action Racer: Kamikaze-Fahrt auf der Autobahn

Wer wünscht sich das nicht – auf der Autobahn mal so richtig halsbrecherisch fahren zu können. Mit dem Casual Game Action Racer kann dieser Traum in Erfüllung gehen.

Zwar gilt dieser Traum nur für das Spielen auf dem iPhone, iPod Touch oder iPad, aber wer schon immer mal LKWs und Autos anrempeln, über Rampen springen und Pylonen der Reihe nach abräumen wollte, sollte mit dem Download von Action Driver (App Store-Link) nicht allzu lange zögern. Die 79 Cent teure Universal-App kann dank kleiner 7,9 MB auch schnell aus dem mobilen Datennetz geladen werden.

Die Entwickler von Donut Games haben schon andere Racing-Games im Comic-Stil herausgebracht, so unter anderem Rat on a Scooter, oder auch Rat on a Snowboard. Auch in Action Racer geht es daher rasant zur Sache: Mit einem Auto bewegt man sich auf einer viel befahrenen, dreispurigen Autobahn, und muss nicht nur Autos und LKWs ausweichen, sondern auch Geldsymbole einsammeln.

Nach einiger Zeit wird es dann richtig schwierig: Riesige Krater tun sich im Asphalt auf, die mit Hilfe von Rampen übersprungen werden müssen. Und man glaubt es kaum, im späteren Spielverlauf fallen auch noch unvermittelt dicke Steinbrocken auf die Fahrbahn, denen man geistesgegenwärtig ausweichen muss. Auch zu hektisches Lenken mit Leitplankenberührung führt automatisch zum Aus.

Gesteuert wird das Kamikaze-Auto mit einfachen Touch-Gesten: Mit Fingerwischs am linken Bildrand nach oben oder unten fährt das Auto nach links oder rechts, mit einem Fingertipp auf den rechten unteren Bildschirmrand beschleunigt das Auto noch zusätzlich. Wer mit der Richtungsänderung durch Wischgesten nicht zurecht kommt, kann in den Optionen auch wahlweise zwei virtuelle Tasten einblenden lassen.

Action Driver unterstützt auch das Game Center, so dass Highscores und Achievements mit Freunden geteilt und verglichen werden können. Ich kann nach einigen Highscore-Jagden auf der Autobahn nur sagen, dass ich entweder einen zu defensiven Fahrstil pflege, oder Action Driver schlichtweg zu schnell für mich ist. Meinen bescheidenen Highscore von 51 wird wohl jeder andere Spieler mit verbundenen Augen überbieten…

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Falcon iPhone Stand von HippiH: Minimalistische Halterung

In der Hosen- oder Handtasche hat das iPhone seinen festen Platz. Was aber, wenn man im Büro oder am Schreibtisch sitzt?

Auch dort will das Apple-Telefon angemessen aufbewahrt werden, insbesondere, wenn man es gelegentlich in die Hand nehmen oder einen Blick darauf werfen will, etwa für Anrufe im Stumm-Modus. Da viele iPhone-Besitzer auch gleichzeitig einen iMac oder ein MacBook ihr Eigen nennen, bietet sich ein iPhone-Ständer im gleichen Alu-Design förmlich an. Muss dieser dann auch noch auf kleinstem Raum Platz finden, sollte man definitiv einen Blick auf den kleinen Falcon iPhone Stand von HippiH werfen.

Der dänische Zubehör-Hersteller bietet seine kompakte, aber stilvolle Halterung für 16,23 Euro an, geht man vom aktuellen Amazon-Preis (Amazon-Link) aus. Geliefert wird der Falcon Stand in einer einfachen, schlichten Pappschachtel ohne jegliches Zusatzmaterial wie Booklets oder Schutzpapier.

Beim Aufstellen des Falcon Stand auf den Schreibtisch fällt gleich auf: Die Hersteller haben genau darauf geachtet, den gleichen matten Alu-Farbton der Apple-Geräte, wie etwa MacBook Pro, iMac oder dem Wireless Keyboard zu treffen – so werden auch Design-Pedanten und Farb-Perfektionisten zufrieden gestellt. Der Falcon Stand ist geeignet für alle iPhone-Varianten, und kann auch den iPod Touch oder andere Smartphones aufnehmen. Lediglich zu dicke Geräte, zum Beispiel mit Taschen versehene iPhones, passen nicht hinein. In meinem Test war es allerdings möglich, mein iPhone 4 entweder mitsamt eines Case-Mate Barely There Covers oder auch mit einem Apple-Bumper problemlos in den Falcon Stand zu stellen und zu legen.

Auch wenn man es der kleinen Alu-Halterung nicht auf den ersten Blick ansieht, liegt das iDevice sehr sicher in der Wölbung an der Vorderseite. Wahlweise kann das Gerät im Hoch- oder Querformat aufgenommen werden. Was ich aufgrund der leichten Alu-Bauweise des Falcon Stands vermisst habe, sind kleine Gummifüßchen an der Unterseite oder eine gummierte Auflagefläche für das Gerät, um ein Verrutschen zu verhindern oder Schutz zu bieten. Denn auch wenn die Verarbeitung des Falcon Stands gelungen ist und keine scharfen Kanten vorhanden sind, frage ich mich, ob Gerät oder Halterung nicht auf Dauer Schaden durch die Abnutzung nehmen könnten.

Ein besonderes Gimmick des Falcon Stand ist neben der kompakten Bauweise sicher die Seitenansicht, die einer stilisierten Schnecke ähnlich sieht. Ob das von den Herstellern bewusst so gewählt wurde, entzieht sich allerdings leider meiner Kenntnis. Immerhin ist die „kleine Schnecke“ durch ihre geringen Ausmaße auch in hohem Maße transportabel, und findet in jeder Tasche Platz. Mit großer Wahrscheinlichkeit kann die Halterung durch ihr offenes Design auch für kommende iPhone- und iPod Touch-Generationen verwendet werden. Wer also noch auf der Suche nach einer kompakten, aber stilvollen Universal-Lösung für den Schreibtisch ist, sollte sich den Falcon Stand auf jeden Fall näher ansehen.

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Interaktives iPad-Buch: Janoschs „Komm, wir finden einen Schatz“

Ich bin ja seit jeher ein riesiger Fan der toll gezeichneten Janosch-Figuren. In meinem ersten Auto hing sogar eine kleine Tigerente am Rückspiegel.

Auch wenn diese irgendwann ihren Geist aufgegeben bzw. ihre Räder abgegeben hatte, haben mich die Geschichten um den Tiger, den kleinen Bären und dem Frosch weiter fasziniert. Umso mehr freut es mich, dass es nun eine der beliebten Janosch-Stories auch für das iPad gibt. „Komm, wir finden einen Schatz“ (App Store-Link) ist seit dem 16. Februar dieses Jahres im App Store erhältlich, und kann dort für 3,99 Euro erstanden werden. Den Download sollte man allerdings am besten im heimischen WLAN unternehmen, da der Speicherplatzbedarf der App bei 93,3 MB liegt.

In diesen knapp 100 MB ist allerdings auch die ingesamt 30-seitige immer wieder schön zu lesende Geschichte um die Schatzsuche von Tiger und Bär zu finden. Auf ihrer Suche nach einer Kiste mit Gold treffen sie unterwegs viele bekannte Tiere und Menschen, die alle ihre eigene Meinung zum Thema „Schatz“ haben.

Bedienen lässt sich die App sehr einfach: Mit Wischgesten der Finger gelangt man auf die jeweils vorherige oder nächste Seite. Für Kinder, die noch nicht selbst lesen können, existiert auch eine männliche Sprecherstimme, die den Text der Seiten im angenehmen Märchenonkel-Stil vorträgt. Gibt es viel Text auf einer Seite, wird dieser mit einer Angel samt Schnur markiert, und kann dann ebenfalls mit Fingergesten verschoben werden.

Damit es nicht langweilig wird, haben die Entwickler der Janosch film & medien AG noch kleine, aber feine Überraschungen auf jeder Buchseite eingebaut. So gibt es dort zumeist zwei bis drei bewegliche Elemente, die zusätzlich mit Sound versehen sind, wenn man sie antippt. Das kann zum Beispiel die badende Maus sein, die mit ihren Füßchen im Wasser strampelt, dass es spritzt und plätschert, oder der Kirchturm in der Ferne, der per Fingertipp die Glocken läuten lässt.

Selbst mit dem Ende der Geschichte ist der Spass noch nicht vorbei: Die Entwickler haben noch zwei Minispiele eingebaut, ein Puzzle und ein Angelspiel. Bei letzterem müssen durch Antippen Gegenstände markiert und aussortiert werden, die nicht ins Meer gehören. Eine Kinderstimme unterstützt dabei die richtige Auswahl.

Insgesamt überzeugt die Janosch-Geschichte durch die gewohnt tollen Zeichnungen, kleine Überraschungen, Soundeffekte und zusätzliche Minispiele. Auch wenn ich schon längst aus dem Bilderbuch-Alter heraus bin – diese App werde ich so schnell nicht vom iPad löschen.

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Stern Extra Heilige Schriften: Umfangreiches iPad-Magazin

Das wöchentlich erscheinende Magazin Stern sollte den meisten ein Begriff sein.

Dass der Gruner & Jahr-Verlag aus Hamburg aber auch informative Extra-Ausgaben zu historischen, gesellschaftlichen oder geografischen Themen herausbringt, ist vielleicht nicht unbedingt bekannt. Eines dieser Spezial-Magazine kann seit Ende Februar für 4,99 Euro auf das iPad geladen werden: Das Stern Extra „Heilige Schriften“ (App Store-Link). Mit 185 MB sollte der Download allerdings nur aus einem WLAN-Netzwerk erfolgen.

Die iPad-App beinhaltet alle fünf Folgen der bekannten Serie aus dem Stern-Magazin, und stellt auf ausführliche, aber gleichzeitig sehr unterhaltsame Weise die fünf Weltreligionen und ihre religiösen Schriften vor. So findet sich Material zu den Veden, dem Tripitaka, der Bibel, der Thora und dem Koran.  

Neben ausführlichen Informationen zur Entstehungsgeschichte sowie hochklassigen Fotografien zur Einführung hält das eMagazin auch für jede der fünf Weltreligionen ein Video eines Stern-Redakteurs, die Vorstellung eines Gläubigen, Zitate aus den Schriften sowie ein Porträt eines historischen Wegbereiters der Schrift bereit. Besonderer Clou: Am Ende des Magazins finden sich noch Audiobeispiele mit Gesängen für alle Religionen, und auch Tipps für weiterführende Literatur.

Die Navigation dieses eMagazines erfolgt über horizontale und vertikale Wischgesten. Innerhalb eines Artikels wird durch Fingerwische nach oben oder unten navigiert, mit selbigen nach links oder rechts gelangt man zum vorherigen oder nächsten Artikel. Ein Tipp auf den unteren Bildrand öffnet eine Menüleiste, mit der sich Favoriten markieren oder auch zum Inhaltsverzeichnis oder Startseite wechseln lässt. 

Mit 3,99 Euro zahlt man hier nur etwa zwei Drittel des Preises einer normalen Stern Extra-Printausgabe, und bekommt sogar noch interaktive Inhalte wie Videos oder Audioclips geboten. Auch wenn man kein Theologie- oder Religionswissenschafts-Student ist, empfiehlt sich der Download für alle Interessierten, die die Weltreligionen besser verstehen möchten. Denn: „Die Forderung der Zeit ist nicht eine einzige Religion, sondern die gegenseitige Achtung und Duldsamkeit der Anhänger aller Religionen.“ (Mahatma Gandhi).

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Letris Power: Mischung aus Scrabble und Tetris

Die herunterfallenden Blöcke aus dem 1984 entwickelten Spiel Tetris sind wohl jedem bekannt, das Wörterspiel Scrabble auch.

Die Entwickler von Ivanovich Games haben diese beiden Games nun zu einem einzigen zusammengeführt, und bieten mit dem just erschienenen Letris Power (App Store-Link) ein schnelles Wortspiel mit herabfallenden Buchstaben an, das auch ein wenig an das beliebte Durion für das iPad erinnert. Letris Power ist eine Universal-App und kann zur Einführung gratis geladen werden, und ist mit seinen 41,4 MB gerade noch ein Kandidat für den Download von unterwegs.

Wie schon erwähnt, dreht sich in Letris Power alles um herabfallende Buchstaben-Steine, mit denen Wörter gebildet werden müssen. Dazu tippt man einfach die Steine in der entsprechenden Reihenfolge an, und bestätigt die Eingabe mit einem Button am unteren Ende des Screens. Das Spiel ist vorbei, wenn der Bildschirm komplett mit Steinen zugebaut worden ist – also genau wie bei Tetris, allerdings ohne den berühmten „Määäh!“-Ton.

Damit man nicht schon nach kurzer Zeit verzweifelt, werden kleine Bonussteine ins Spiel eingebaut. Bildet man mit deren Buchstaben ein Wort, stehen sie in einer Leiste am oberen Bildschirmrand zur Verfügung. So gibt es einen Feuerstein, der die oberste Buchstabenreihe löscht, einen Eisstein, der das Geschehen kurz einfriert, und auch einen Uhrenstein, mit dem sich das Spiel für 10 Sekunden verlangsamen lässt.

Wer des alleinigen Spielens überdrüssig ist, findet auch noch einen Splitscreen-Modus für zwei Spieler an einem iDevice, der aber aufgrund der Bildschirmgröße wohl nur auf dem iPad richtig Spass macht. Daneben gibt es dank der Game Center-Anbindung auch die Möglichkeit, online Partien gegen andere Gegner zu spielen, und auch zeitlich festgelegte Turniere werden angeboten.

Im Spiel finden sich zwar auch In-App-Käufe, mit denen sich zusätzliche Kraftsteine kaufen lassen, aber auch ohne dieses Angebot lässt sich Letris Power sehr gut spielen. Lediglich über eine schnelle Kombinationsfähigkeit und Wortgewandtheit sollte man verfügen – denn schon nach kurzer Zeit fliegen die Buchstaben nur so von oben herab.

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PicToon!: Fotos gratis mit Aufklebern und Sprechblasen versehen

Schön, dass wir aufmerksame Nutzer haben, die uns immer wieder mit kleinen App-Empfehlungen versorgen. Dieses Mal geht der Dank an Gollum.

Die App „PicToon – Fotos schmücken“ (App Store-Link) kann zur Zeit gratis aus dem App Store geladen werden. Für alle, denen der Umfang der App nicht ausreicht, existiert auch noch eine Pro-Version (App Store-Link), die dann mit 79 Cent zu Buche schlägt. Mit 9,2 MB sollte der Download jedenfalls kein Problem darstellen.

Mit PicToon! lassen sich eigene Fotos mit Aufklebern oder auch mit Text versehenen Sprechblasen schmücken. In der kostenlosen Basisversion stehen dem Nutzer insgesamt drei verschiedene Fotofilter (s/w, Avatar und Retro), sowie 136 bunte Aufkleber, die von Augen, Nasen, Ohren, Hüten bis hin zu kleinen Accessoires wie Smileys eine Menge Abwechslung bieten. Weiterhin gibt es verschiedene Sprechblasen, die mit Texten in mehreren Farbvarianten versehen werden können. Auch hier stehen 10 unterschiedliche Stile zur Auswahl bereit.

Die zu bearbeitenden Fotos können entweder aus der Camera Roll importiert, oder aus der App heraus direkt geschossen werden. Leider darf man nicht unerwähnt lassen, dass die Gratis-Version von PicToon! mit einigen Werbebannern am unteren Bildschirmrand aufwartet, und auch die Auflösung ist an einigen Stellen nicht ganz hochauflösend und Retina-optimiert. Bei der Auflösung der fertigen Werke ist mit etwa 600×400 Pixeln auch noch Luft nach oben gegeben.

Sieht man von diesen kleinen Nachteilen ab, findet man in PicToon! eine witzige Applikation, mit der sich eigene Fotos schnell verschönern oder aufpeppen lassen. Abschließend können die Werke in der Fotobibliothek gespeichert, oder aber per E-Mail verschickt, und bei Facebook, Twitter oder Flickr hochgeladen werden. In der Pro-Version sollen insgesamt mehr Auswahlmöglichkeiten (z.b. 100 statt 30 Sticker) zur Verfügung stehen – ich zählte allerdings schon in der Gratis-Variante über 130 Sticker…

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Zuma‘s Revenge: Neuer Marble-Shooter im Luxor-Stil

Das altbekannte Luxor sollte bestimmt jedem ein Begriff sein. Nun hat auch die Tochter von Electronic Arts, PopCap, seine Version des bekannten Spielprinzips in den App Store gebracht.

Zuma‘s Revenge! (iPhone/Universal-App) kann daher iPhone, iPod Touch und auch auf dem iPad installiert werden. Das am 29. Februar erschienene Spiel gibt es in der kleinen Version für 1,59 Euro, die Universal-App kostet 3,99 Euro. Für den Download sollte man sich allerdings in einem WLAN-Netzwerk bewegen, denn Zuma‘s Revenge! benötigt 143 MB an Speicherplatz.

Wie man es von Titeln der PopCap-Entwickler gewohnt ist – man denke nur an Plants vs. Zombies – gibt es auch in Zuma‘s Revenge! eine tolle Grafik und interessantes Gameplay. Ziel des Spiels ist es, aus immer länger werdenden Ketten von Kugeln mindestens drei aneinander hängende Kugeln einer Farbe abzuschießen, und damit die Kette zu verkürzen. Ein Level ist geschafft, wenn alle Kugeln der Kette abgeschossen sind.

In insgesamt zwei Spielmodi, Abenteuer und Challenge, können jeweils 60 Level absolviert oder 60 verschiedene Aufgaben gelöst werden. Im Verlauf des Spiels wird man mit Zusatzgegnern konfrontiert, und durch die innovative Touch-Steuerung, bei der man den um sich schießenden Frosch ebenfalls bewegen kann, macht Zuma‘s Revenge! mindestens genauso viel Spaß wie der Klassiker Luxor. Außerdem hat es die Neuerscheinung direkt zum iPhone-Spiel der Woche geschafft.

Leider haben die Entwickler bislang weder eine deutsche Lokalisierung noch eine Game Center-Anbindung in das Spiel integriert. Da Zuma‘s Revenge! aber auch noch nicht lange im App Store vertreten ist, bestehen noch große Chancen, dass diese Möglichkeiten mit späteren Updates nachgereicht werden. Unterstützt werden bislang die beiden iPad-Generationen, das iPhone 3GS oder neuer, sowie der iPod Touch ab der 3. Generation (mit 16 GB oder mehr).

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Frames: Ganz einfach Zeitraffer- und Zeitlupen-Filme erstellen

Timelapse-Aufnahmen sind ja in aller Munde. Ein Sonnenuntergang in einer Minute, hektischer Trubel auf dem Bahnsteig wie auf einem Ameisenhaufen – das können Motive für einen Zeitraffer-Film sein.

Mit der App Frames, voller Titel „Frames – Filme im Zeitraffer und in Zeitlupe“ (App Store-Link), lassen sich spielend einfach solche Aufnahmen anfertigen. Die Applikation für iPhone und iPod Touch kann derzeit für 2,39 Euro aus dem deutschen App Store geladen werden, und benötigt dabei 6,1 MB an Speicherplatz.

Da Zeitraffer-Aufnahmen aus mehreren Frames, also aufgenommene statische Fotos, einer Szene bestehen, wird man zu Beginn auch aufgefordert, solche Frames zu erstellen. Wenn man eine Szene über einen längeren Zeitraum aufnehmen möchte, empfiehlt es sich, sowohl ein Stativ als auch einen externen Akku bei sich zu haben. Witzigerweise sind die Entwickler der App auch gleichzeitig die Hersteller der Stativhalterung The Glif – welch ein Zufall.

So schießt man nacheinander einige Frames, die in einer Kamera-Ansicht erstellt werden können. In dieser lassen sich auf Wunsch Gitternetzlinien einblenden, der Blitz ein- oder ausschalten, oder auch zwischen der Front- und Backkamera wechseln. Weitere Einstellungsmöglichkeiten umfassen den Wechsel zwischen dem TimeLapse- und dem StopMotion-Modus, sowie einer Onion Skin-Funktion, mit der einzelne Frames zur besseren Übersicht übereinander gelegt werden können.

Sind die Aufnahmen gemacht, können diese in einem zweiten Schritt weiter bearbeitet werden. So lässt sich die Framerate pro Sekunde einstellen, die zwischen 1 und 120 angelegt sein kann. Auch lassen sich einzelne Frames entfernen, oder nachträglich noch hinzufügen. Abschließend wird dann das Projekt in der Camera Roll gespeichert. Die Auflösung kann dabei bis zu 720p betragen, und hat somit HD-Qualität.

Frames ist somit eine tolle App für alle Hobbyfilmer, die mit einfachen Maßnahmen außergewöhnliche Clips oder ganze Filme drehen wollen, sei es aus ästhetischen oder dokumentarischen Gründen. Auch die beliebten Lego-StopMotion-Filmchen, die sich zuhauf auf YouTube finden, werden auf diese Art und Weise gedreht. Zum Genießen gibt es hier noch einmal den Sieg im Viertelfinale der WM 2010 gegen Argentinien.

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Eye Refresh: Gratis-App mit Augenübungen

Ein Großteil unserer Nutzer verbringt sicherlich eine nicht unerhebliche Zeit jedes Tages vor dem iPhone, iPad oder auch Mac, PC, Fernseher oder der Spielkonsole.

Dass unsere Augen diese Tätigkeiten auf Dauer nicht wirklich zu schätzen wissen, sollte auch hinlänglich bekannt sein. Denn: Durch das ständige Starren auf einen gleichen Fixpunkt, z.b. den Bildschirm, ermüdet das Auge sehr schnell, und trocknet durch vermindertes Blinzeln zudem sehr viel schneller aus. Das merkt man, wenn sich die Augen nach beendeter Arbeit gereizt anfühlen und brennen, oder ein Fremdkörpergefühl im Auge entsteht.

So ist es wichtig, die Augen immer wieder zu entlasten, und ihnen andere Bewegungen und Fixpunkte zu bieten. Mit der Gratis-App Eye Refresh (App Store-Link) eines großen deutschen Augenpflegemittel-Herstellers kann man diese Übungen nun täglich vollziehen. Mit 14,8 MB an Speicherplatzbedarf lässt sich Eye Refresh auch von unterwegs laden. Die Nutzern des App Stores bewerteten die Applikation bislang durchweg mit vollen 5 Sternen – Grund genug also, dass auch wir uns das Augentraining einmal ansehen.

Auch wenn die App von einem EyeCare-Konzern entwickelt und veröffentlicht wurde, findet sich außer in einer Ecke des Hauptmenüs keine großangelegte Werbung. Mit Eye Refresh soll es möglich sein, mit kleinem täglichen Aufwand mittels verschiedener Übungen trockenen und gestressten Augen vorzubeugen.

Dazu stehen dem Anwender insgesamt 12 unterschiedliche Übungen zur Verfügung, auf die man sich, sollte man zur vergesslichen Spezies Mensch gehören, auch per Push-Nachricht hinweisen lassen kann. Die Übungen selbst beinhalten auch eine Einführung und kurze Entspannungs- und Atemübungen, so dass man täglich etwa 10 Minuten einplanen sollte.

Wer pro Tag mehr als eine Übung absolvieren möchte, kann dieses in den Einstellungen auch ändern. So lässt sich zwischen einem Trainingsplan Basis, Medium und Intensiv unterscheiden, bei dem pro Tag unterschiedlich viele Übungen absolviert werden sollen. Auch die tägliche Erinnerung an das zu absolvierende Training kann dort aktiviert oder ausgestellt werden.

Um die App abzurunden, stellen die Entwickler noch einige optische Experimente zur Verfügung, an denen man seine trainierten Augen dann testen kann. Dazu gehören unter anderem sich scheinbar bewegende Kreise und magische 3D-Bilder. Insgesamt kann sich diese App wirklich sehen lassen, auch aufgrund ihrer Erinnerungsfunktion und vielen Einstellungsmöglichkeiten. Man sieht, auch werbeunterstützte Apps eines Konzerns können durchaus hilfreich und nützlich für den täglichen Gebrauch sein – ganz besonders, wenn es um das eigene Augenlicht geht.

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TwinGo!: Buntes, neues Futter für alle Puzzle-Freunde

Unglaublich, wie Chillingo es hinbekommt, im Abstand von einigen Tagen vollwertige Casual Games auf den Markt zu werfen.

Ein weiteres Beispiel ist das seit dem 8. März im App Store erhältliche TwinGo! (App Store-Link), welches derzeit zu einem kleinen Kaufpreis von nur 79 Cent als Universal-App für iPhone, iPod Touch und iPad geladen werden kann. Mit 63,1 MB erfüllt es allerdings leider nicht mehr die Voraussetzungen für einen mobilen Download.

Ziel des farbenfroh gestalteten Spiels ist es, die beiden Zwillinge Fuyu und Natsu gemeinsam auf ihre vorgesehenen und farblich markierten Plattformen zu manövrieren. Dies geschieht mit einfachen Wischgesten in die jeweilige Richtung, in die sich die beiden bewegen sollen. Allerdings klingt das leichter, als es eigentlich ist: Denn wie es sich für Zwillinge gehört, bewegen sich die beiden simultan.

Erschwerend kommt hinzu, dass Fuyu und Natsu auf dem Weg ins Ziel mit Hindernissen wie Mauern konfrontiert werden, und auch unterwegs noch angehalten sind, goldene Sterne einzusammeln. Dabei dürfen die beiden nicht so verschoben werden, dass einer der Zwillinge von der Levelplattform hinunterfällt – in diesem Fall gilt es, das Level erneut zu spielen. Dazu stehen drei verschiedenen Umgebungen mit insgesamt 90 Leveln zum Puzzlen bereit.

Wer gerne Highscores und Erfolge teilt, wird erfreut sein, eine Game Center-Anbindung in TwinGo! vorzufinden, auch eine Unterstützung des Crystal-Netzwerkes ist vorhanden. Auch wenn das Game nur in englischer Sprache verfügbar ist, lässt es sich leicht erlernen, fordert aber schon nach einigen Leveln höchste Konzentration und Geduld. Sicher ist diese Tatsache für eingefleischte Puzzle-Liebhaber jedoch das kleinste Problem.

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