TWIG Touch Dictionary: Ungewöhnliches Wörterbuch mit Oxford-Inhalt

Es soll ja Menschen geben, die sich mit einem gewöhnlichen Wörterbuch nicht anfreunden können, oder die langweiligen Listen mit Begriffen leid sind.

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Für diese Spezies Mensch, und auch andere Nutzer, die ein Wörterbuch einmal anders erleben wollen, bietet sich der Download des TWIG Touch Dictionary (App Store-Link) an, welches momentan vergünstigt zum Preis von 19,99 Euro auf das iPad geladen werden kann – zum Start der App am 8. Februar wurden 27,99 Euro fällig. Mit 749 MB ist die App sicherlich kein Leichtgewicht, aber kann dafür auch komplett offline genutzt werden.

Natürlich fragt man sich, ob der Inhalt der App diesen Preis rechtfertigt. In diesem Falle sicherlich, denn für das Wörterbuch wurden Inhalte der bekannten und sehr beliebten Oxford Dictionaries verwendet, und zwar die des Oxford Dictionary of English mit über 355.000 Wörtern, Phrasen und Definitionen, dem New Oxford American Dictionary, und dem Oxford Thesaurus of English.

Das Besondere am TWIG Touch Dictionary ist sicherlich das Layout, welches auch Sprachen-Fans oder Schülern und Studenten der englischen Sprache zusagen werden. Denn: Die Inhalte sind Baum-Diagramm-ähnlich aufgebaut, und können mit einfachen Fingertipps erweitert und wieder geschlossen werden.

So gibt man in einer Suchleiste ein beliebiges Wort ein, und findet diesbezüglich gleich sowohl semantische als auch syntaktische Erweiterungen. Die Bedeutungen des Wortes werden erläutert, es sind Synonyme vorhanden, und es gibt eine Möglichkeit, den Begriff mit britischer und amerikanischer Aussprache vorlesen zu lassen – um nur einige der Funktionen zu hervorzuheben. Die gesamte Ansicht kann jederzeit mit Pinch-to-Zoom-Gesten vergrößert oder verkleinert werden. Auch lassen sich Favoriten markieren, um später wieder zu diesen Begriffen zurückkehren zu können.

Was insbesondere praktisch für Schüler, Studenten oder Lehrer ist, ist die Tatsache, dass man sich die aufgeklappten Stränge zu einem Wort auch als gesamtes Poster erstellen und per E-Mail verschicken kann. Dieses ist dann je nach Größe der Ansicht und ausgeklappten Stränge schon mal über 1.200×1.200 Pixel groß. Auch ein direkter Ausdruck des Posters oder ein Teilen bei Facebook oder Twitter ist möglich.

Insgesamt macht das TWIG Touch Dictionary einen wirklich guten und grafisch hochwertigen Eindruck. Selbst Sprachmuffel sollten mit diesem Wörterbuch etwas anfangen können – von Liebhabern der englischen Sprache ganz zu schweigen. Schade nur, dass ich während meines Anglistik-Studiums so etwas noch nicht zur Verfügung hatte…

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Neues Casual-Game von Chillingo: Sticky Sheep

Bääääääääh! Kleine, niedliche Schafe haben es mir ja schon seit langem angetan, vor allem, wenn es so drollige Wesen wie die aus der Shaun, das Schaf-Serie sind.

Neues Casual-Game von Chillingo: Sticky SheepSolche ähnlichen weißen Wollknäuel gilt es auch im neuen Spiel von Chillingo, Sticky Sheep (App Store-Link), zu bändigen. Die Universal-App für iPhone, iPod Touch und iPad kann momentan für kleine 79 Cent aus dem App Store geladen werden. In englischer Sprache gehalten, geht der Download des Casual Games mit 18,4 MB auch im mobilen Datennetz schnell vonstatten.

In Sticky Sheep dreht sich alles um eine äußerst störrische Schafherde, die sich auf keinen Fall dem Willen des Hütehundes Baxter, einem Beagle, unterwerfen will. So muss der gute Hund härtere Maßnahmen ergreifen, und schnallt sich seinen Schutzhelm auf.

Das Gameplay ist eine Mischung aus Billiard und Minigolf: Denn Baxter wird als lebendige Kugel genutzt, und mit einer Ziehen-Zielen-und-Loslassen-Aktion auf die dicken, weißen Wollknäuel geschossen. Dabei dienen Weidezäune und andere Begrenzungen als Bande. Ingesamt hat man pro Level eine bestimmte Anzahl an Schüssen zur Verfügung, mit denen man die Schafe in ein farbiges rundes Zielgebiet schießen muss.

Unterwegs gilt es dann auch noch, neben dem Einsammeln von goldenen Münzen auch einigen Hindernissen auszuweichen bzw. diese zu meistern. Schon in den ersten Leveln wird man mit tückischem Schlamm konfrontiert, der die Schafe in ihrer Bewegung sehr einschränkt und sie stark verlangsamt. Später kommen dann auch noch Bumper und andere Features hinzu.

Neben einem Story-Modus, in dem es gilt, die Level zu bestehen und neue Welten freizuschalten, ist auch ein Arcade Mode vorhanden, bei dem in 60 Sekunden möglichst viele Schafe eingefangen werden müssen. Wer neben einer Zuneigung für Schafe auch noch gern Minigolf oder Billiard spielt, sollte mit Sticky Sheep nichts verkehrt machen. Für alle Unentschlossenen gibt es auch noch eine kostenlose Testversion oder den offiziellen Trailer (YouTube-Link).

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ToonCamera: Witzige Kamera-App mit Cartoon-Effekten

Für Foto- und Video-Apps bin ich ja gerne zuständig. ToonCamera, welches sich derzeit auf guten Charts-Positionen tummelt, sollte da nicht fehlen.

ToonCamera: Witzige Kamera-App mit Cartoon-EffektenFür kleine 79 Cent kann man ToonCamera (App Store-Link) auf iPhone oder iPod Touch laden, dabei geht der Download selbst sehr schnell. Die App ist nämlich nur 4,5 MB groß bzw. klein – so kann man notfalls auch das Herunterladen aus dem mobilen Datennetz einleiten.

Auch wenn im App Store als verwendete Sprache Englisch angegeben wird, ist diese unerheblich, denn es werden keinerlei Sprachkenntnisse benötigt, um ToonCamera Herr zu werden. Die App dient dazu, witzige Videos oder Fotos in einem gezeichneten Stil anzufertigen. So sieht es aus, als wenn die aufgenommenen Clips oder Bilder von Hand gemalt worden sind.

Dazu gibt es eine Live-Ansicht, in der man gleich auch schon den gewünschten Effekt sehen kann. Wahlweise kann das Kameralicht hinzugeschaltet, oder auch zwischen der Front- und Backkamera gewechselt werden. Auch ein Button zum wahlweisen Aufzeichnen entweder von Videos oder Fotos ist vorhanden. Wer ein bereits vorhandenes Video oder Foto mit den Effekten versehen will, kann auch das tun.

Mit zwei kleinen Buttons lassen sich dann auch verschiedene Zeicheneffekte auswählen: So gibt es Bleistiftschraffuren, oder auch Schwarz-Weiß-Effekte. Das Livebild während einer Videoaufnahme ist bisweilen etwas träge und hakelig, aber die Videoergebnisse selbst sind sehr gut, und sollten für einige „Oh‘s“ und „Ah‘s“ bei Freunden sorgen.

Abschließend können die Ergebnisse dann in der Camera Roll des iDevices gespeichert werden, oder auch per E-Mail verschickt, oder bei Facebook, Twitter, Flickr oder Instagram hochgeladen werden. Leider muss man dazu sagen, dass die Videos nicht in HD-Auflösung, sondern nur mit 480×320 gespeichert werden. Auch die Fotos werden nur mit maximal 640 Pixeln gespeichert – hier sollten die Entwickler noch nachbessern, denn iPhone und iPod Touch können definitiv mehr leisten.

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OrbitSim HD: Umlaufbahnen ansehen mit dem iPad

Man sagt ja immer wieder: Es gibt für alles eine App. Mit OrbitSim HD wird diese Aussage erneut bestätigt.

OrbitSim HD: Umlaufbahnen ansehen mit dem iPadIch bin zwar auch nach einigen Testläufen mit dieser 10,9 MB großen App, die in englischer Sprache vorliegt, und derzeit für 2,99 Euro auf das iPad geladen werden kann, immer noch nicht so recht warm geworden – aber bestimmt gibt es Experten, die mit diesem hochkomplexen Wissen etwas anfangen können.

Mit OrbitSim HD (App Store-Link) soll es möglich sein, Einblicke in die Flugbahnmechanik zu bekommen. Für alle Freunde der Physik, des Weltraums und der Astronomie (wohlgemerkt, nicht der AstroLOGIE) bietet diese App eine Menge Infos über Umlaufbahnen und ihre Gesetze.

In einem hübsch aufgemachten Hauptmenü kann man sich zunächst für einen der Planeten unseres Sonnensystems entscheiden, und bekommt danach in einer übersichtlichen Darstellung die nötigen Infos geboten. Dabei können zur Anschauung zwischen zehn verschiedenen Objekten in der Umlaufbahn unterschieden werden, so etwa einem Satelliten, einem Space Shuttle oder auch einem gewöhnlichen Football.

Ebenfalls können drei unterschiedliche Operationsmodi ausgewählt werden, darunter der sogenannte Hohmann-Transfer. Laut den Entwicklern basieren die Berechnungen auf den Newtonschen und Keplerschen Gesetzen, und errechnen anhand dieser mathematischen Basis eine Auswahl von Parametern, die die Umlaufbahnen betreffen, um damit auch realistische Animationen darzustellen.

Auch wenn aus mir wohl niemals eine großartige Physikerin oder Astronomin werden wird, kann OrbitSim für alle Studenten der Physik oder Ingenieurswissenschaften sicher von großem Vorteil sein. Auch interessierte Hobby-Astronomen oder Fans von Apps wie Redshift Astronomie (App Store-Link), SkyView (App Store-Link) oder Star Walk (App Store-Link) werden an OrbitSim HD sicher ihre wahre Freude finden.

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LiveScanner: Nützliche App zum Einscannen von Dokumenten und Bons

Wenn dann der Chef wieder anruft und unbedingt auf die Schnelle die Quittung des letzten Restaurantbesuches zur Abrechnung haben will, kann man nun zum LiveScanner greifen.

LiveScanner: Nützliche App zum Einscannen von Dokumenten und BonsLiveScanner: Nützliche App zum Einscannen von Dokumenten und BonsLiveScanner: Nützliche App zum Einscannen von Dokumenten und BonsLiveScanner: Nützliche App zum Einscannen von Dokumenten und Bons

Die kleine App mit ihren winzig kleinen 0,5 MB nimmt auf dem iDevice nicht gerade viel Platz weg, und kann derzeit für fast ebenso winzige 79 Cent auf das iPhone 4 oder 4S geladen werden. Leider werden derzeit andere Geräte noch nicht unterstützt.

Der LiveScanner (App Store-Link) des deutschen Entwicklers Martin Stämmler bietet die Möglichkeit, jederzeit Dokumente, Formulare, Kassenzettel, Quittungen und ähnliche Dinge in Papierform einzuscannen. Nach einer kleinen Aufhübschung kann daraus dann ein pdf generiert werden, welches per E-Mail verschickt, oder auch bei Dropbox oder in iBooks geladen werden kann.

Zunächst sollte man das entsprechende Dokument an einen ebenen und gut beleuchteten Platz legen. Auch das Papierformat lässt sich in der App einstellen, so dass es vorgefertigte Masken für A4, Kassenzettel etc. gibt.

Im nächsten Schritt gilt es dann, das Dokument einzuscannen. Dies geschieht über eine Liveansicht des Dokuments, welches dann abfotografiert wird. Hier gab es bei mir trotz eines eindeutig im A4-Format vorliegenden Dokuments einige Abstimmungsschwierigkeiten mit der Scan-Maske, so dass das Ergebnis etwas schief geraten ist. Nach mehreren Versuchen klappte es dann aber doch.

Nachträglich lässt sich dann der Scan mit einem Zauberwerkzeug aufhellen und höher kontrastieren, so dass sich vor allem Schriften besser lesen lassen. Auch eine Funktion zum Drehen des Dokuments ist vorhanden. Was ich besonders vermisst habe, ist ein Crop-Werkzeug, mit dem sich der Scan noch nach eigenen Wünschen zuschneiden lässt.

Wie schon erwähnt, gibt es abschließend die Möglichkeit, die erstellten pdfs per E-Mail – beispielsweise an den Chef – weiterzuleiten, oder auch bei Diensten wie Dropbox oder in die iBooks-App hochzuladen. Dazu wird ein pdf generiert, welches dann je nach Anwendung weiterverarbeitet wird.

Für schnelle und unkomplizierte Scans, die von unterwegs erfolgt sein müssen, ist der LiveScanner auf jeden Fall eine gute Lösung. Ich persönlich empfehle in diesem Zusammenhang aber auch noch, einen Blick auf die mit zusätzlichen Funktionen versehene Genius Scan+ -App (App Store-Link) zu werfen, die für 2,39 Euro im App Store erhältlich ist. Eine abgespeckte Version von Genius Scan (App Store-Link) lässt sich sogar kostenlos laden.

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Alone in the Gloom: Denk- und Geschicklichkeits-Game gratis laden

Wieder einmal gibt es in wirklich hübsches Casual Game derzeit zum Nulltarif.

Alone in the Gloom: Denk- und Geschicklichkeits-Game gratis ladenDie Universal-App Alone in the Gloom (App Store-Link) ist sonst für 79 Cent im deutschen App Store erhältlich, derzeit bieten die Entwickler von AB Dev ihr Spielchen allerdings kurzfristig kostenlos an. Die 10,6 MB große Applikation, die erst vor kurzem am 9. Februar erschienen ist, ist auch schnell aus dem mobilen Datennetz geladen.

Ziel des Geschicklichkeitsspiels ist es, in einem dunklen Labyrinth ein kleines, einäugiges Wesen zum Ziel zu führen, ohne an scharfe Ecken anzustoßen oder auch mit anderen Hinternissen in Kontakt zu kommen. Auf dem Weg dorthin müssen kleine Sterne eingesammelt werden, die je nach Anzahl eine höhere Punktzahl bedeuten.

In insgesamt 45 Leveln in drei verschiedenen Kapiteln kämpft man sich so mit Hilfe von vier Richtungstasten (oder alternativ mit dem Accelerometer) durch fast völlig verdunkelte Wege. Lediglich zu Beginn eines jeden Levels wird der gesamte Bildschirm einmal vollständig erleuchtet, so dass man sich schon vorneweg einprägen muss, wo unterwegs Gefahren lauern.

Natürlich gibt es auch kleine Hilfen, so stehen dem Spieler ab und an Blitze oder Streichhölzer zur Verfügung, mit denen die Level kurzzeitig wieder aufgehellt werden können. Alone in the Gloom kann außerdem mit einer Anbindung an das apple‘sche Game Center aufwarten, und bietet auch Möglichkeiten, seine Spielstände per E-Mail oder bei Facebook oder Twitter zu teilen.

Aufgrund des einfachen Spielprinzips und dem Training für das visuelle Gedächtnis sollte sich Alone in the Gloom auch für Kinder, vielleicht ab einem Alter von 4 oder 5 Jahren, eignen. Ebenso versprechen die Entwickler, mit kommenden Updates auch neue Level-Packs nachzureichen – als derzeitige Gratis-App kann man so mit Alone in the Gloom gar nichts verkehrt machen. Wie lange dieses Angebot noch gilt, können wir wie immer nicht sagen, deswegen gilt das altbekannte Gesetz des schnellen Downloads bei Interesse an der App.

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Graffiti me! – Sprayer-Kunst auf dem iDevice erstellen

Ich oute mich hiermit mal als Anhängerin von kunterbunter Graffiti-Kunst. Wohlgemerkt, hochwertige Werke, keine billigen Tags und Schmierereien an Häuserwänden.

Graffiti me! – Sprayer-Kunst auf dem iDevice erstellenGraffiti me! – Sprayer-Kunst auf dem iDevice erstellenGraffiti me! – Sprayer-Kunst auf dem iDevice erstellenGraffiti me! – Sprayer-Kunst auf dem iDevice erstellen

Mit der kürzlich erschienenen App Graffiti me! (App Store-Link) für iPhone und iPod Touch, die am 15. Februar das Licht der App Store-Welt erblickte, kann man nun auch selbst kreativ werden. Die 19,6 MB große App in englischer Sprache kann momentan für kleine 79 Cent aus dem Store geladen werden.

Graffiti me! ist eine gut gelungene Applikation, mit der sich eigene Fotos, allen voran natürlich Personenporträts, in stylishe, bunte Graffiti-Bilder verwandeln lassen. Die fertigen Werke sehen durch einen mauerartigen Hintergrund tatsächlich so aus, als wenn sie frisch an eine Hauswand gesprüht worden sind – natürlich ganz legal in diesem Fall.

Will man sein Porträtbild „graffitisieren“, so bietet sich ein einigermaßen großes Foto im Hochformat an. Dieses kann direkt mit der Kamera-App des iDevices geknipst, oder auch aus der Camera Roll geladen werden. In einem zweiten Schritt wird das vorhandene Bild dann auf Bildschirmgröße justiert – so kann man selbst entscheiden, welcher Bildausschnitt gewählt werden soll.

Um dann wirklich kreativ zu werden, stehen dem digitalen Sprayer fünf verschiedene Stile bzw. Effekte zur Verfügung, darunter eine stilisierte Flagge der USA, oder auch bunte Farbkleckse. Die Intensität des Effekts kann variiert werden, hauptsächlich lassen sich so Kontrast und Helligkeit verändern.

Wer es gerne bunter mag, findet auch noch einige einzelne Spraydosen in verschiedenen Farben, die sich wahllos und in verschiedener Breite auf dem Bild platzieren lassen. Ist man sich seiner Arbeit sehr sicher, kann auch abschließend ein sogenannter „Tag“ gesetzt werden, quasi so etwas wie die Unterschrift des Graffiti-Künstlers.

Ich habe mich beim Testen der App aus aktuellem Anlass an einem Foto des designierten Bundespräsidenten Joachim Gauck versucht, und war überrascht, wie authentisch die Ergebnisse der App waren. Leider können die Ergebnisse nur in einer Größe von 640×960, also der iPhone-Retina-Auflösung, gespeichert werden, aber das sollte immerhin für einen kleinen Ausdruck oder zur Verwendung als Wallpaper auf dem iDevice ausreichen.

Wer mag, kann seine Werke nicht nur in der Camera Roll speichern, sondern auch noch per E-Mail verschicken, oder bei Facebook oder Twitter hochladen. Kurzum gesagt: So machen Graffitis richtig Spaß.

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Cinemagram: Nach großem Update jetzt mit mehr Privatsphäre

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir euch bereits vom an sich tollen Programm Cinemagram berichtet, mit denen sich kleine Animationen erstellen und in der App hochladen lassen.

Cinemagram: Nach großem Update jetzt mit mehr PrivatsphäreLeider gab es von unserer Seite dann doch einiges an Kritik für diese App, denn es war nicht möglich, die erstellten Animationen privat hochzuladen. Im Klarfall bedeutete das, dass sämtliche Nutzer von Cinemagram ebenfalls darauf zugreifen konnten – was natürlich nicht unbedingt gewünscht ist, gerade, wenn es um persönlichen Inhalt geht.

Die für 1,59 Euro im App Store erhältliche Cinemagram-App (App Store-Link) für iPhone und iPod Touch hat nun allerdings ein größeres Update erhalten, in dem eben genau diese Funktion integriert wurde. Fortan ist es möglich, die Animationen zu erstellen, aber weder bei Cinemagram, Facebook, Twitter oder Tumblr zu teilen. Damit sind die kleinen Clips nicht für andere Nutzer sichtbar. Einen kleinen Übersicht an öffentlichen Animationen, die zum Teil wirklich sehenswert sind, gibt es auf dieser Webseite.

Eine weitere lobenswerte Neuerung ist der integrierte E-Mail-Versand der Animationen. Vorher konnte nur ein Link zum Clip verschickt werden, der auf das Web-Interface von Cinemagram führte. Nun sind die Animationen direkt in der E-Mail als Anhang inbegriffen, und können so auch mit einfachen Mitteln auf der eigenen Festplatte gespeichert werden.

Natürlich haben sich die Entwickler von Factyle auch um weitere Transparenz bemüht, und einen Button zum Melden von unanständigen Clips hinzugefügt. So können beispielsweise rassistische, pornografische oder gewaltverherrlichende Inhalte gemeldet werden, welches laut Developer einen Ausschluss aus der Community zur Folge haben wird.

Neben den üblichen Bugfixes und Performance-Verbesserungen wurde auch ein Tutorial hinzugefügt, und mit einem nächsten Update versprechen die Entwickler eine Kommentar-Funktion nachzureichen. Wie es scheint, entwickelt sich Cinemagram immer mehr in Richtung des bekannten Foto-Sharing-Dienstes von Instagram, welches kostenlos im App Store verfügbar ist.

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Mailmen: Postbote spielen auf dem iPad

Auch ich warte gerade noch sehnsüchtig auf ein Paket, welches eigentlich heute ankommen sollte. Aber immerhin kann ich mich mit Mailmen in die schwierige Welt der Post- und Paketboten hinein versetzen.

Mailmen: Postbote spielen auf dem iPadMailmen: Postbote spielen auf dem iPadMailmen: Postbote spielen auf dem iPadMailmen: Postbote spielen auf dem iPad

Das etwas über 100 MB große Game Mailmen (App Store-Link) ist seit dem 16. Februar im App Store erhältlich, und kann zum Preis von 1,59 Euro auf das iPad geladen werden. Mailmen ist zwar nur in englischer Sprache verfügbar, aber sollte auch für Menschen mit normalem Schulenglisch spielbar sein. Wie der Titel der App bereits verrät, dreht sich in Mailmen alles um die Spezies der Postboten, die im Game mit allerhand Problemen zu kämpfen haben.

Das Spiel kann als eine Kombination aus Puzzle- und Jump’n’Run angesehen werden, und erinnert mich ein wenig an das gute alte GameBoy-Spiel Paperboy, bei dem man mit dem Fahrrad Zeitungen austragen musste. Im Mailmen ist man allerdings meistens zu Fuß unterwegs, und muss sowohl unterwegs Briefe, als auch Bonuspunkte einsammeln, als auch die vorhandenen Briefe fristgerecht in den Postkästen abliefern. Gesteuert wird der Postbote ganz einfach per Fingertipp in die Richtung, in die er laufen soll.

Natürlich klingt das alles auf den ersten Blick sehr einfach – aber bereits im einführenden Tutorial wird man mit bissigen Hunden konfrontiert, denen entweder klug ausgewichen, abgelenkt oder angebunden werden müssen. In späteren Leveln kann man allerdings auch auf die Hilfe der Kollegen bauen, oder zusätzliche Kräfte in Anspruch nehmen – und sich etwa als Hydrant tarnen.

Mailmen hält eine Menge Puzzlespaß bereit und bietet neben einer Game Center-Anbindung für Highscores und Achievements auch noch eine iCloud-Integration. So können Spielstände hochgeladen, und im Falle eines Crashes auch wieder aus der Cloud auf das iPad geladen werden. Zu guter Letzt haben wir euch noch den offiziellen Game-Trailer eingebunden, in dem ihr mehr zur Geschichte und Gameplay erfahrt (YouTube-Link).

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Sir Benfro‘s Brilliant Balloon: Tolles Indie-Geschicklichkeits-Game

Toll, dass es noch Entwickler gibt, die mit ungewöhnlichen und witzigen Ideen für Spiele auftrumpfen können.

Sir Benfro‘s Brilliant Balloon: Tolles Indie-Geschicklichkeits-GameEin solch gelungenes Exemplar ist das am 31. Januar dieses noch jungen Jahres erschienene Sir Benfro‘s Brilliant Balloon (App Store-Link), welches als Universal-App zur Zeit für kleine 79 Cent aus dem App Store heruntergeladen werden kann. Die 132 MB große App wird derzeit auch von Apple als „Neu und beachtenswert“ eingestuft, und von Nutzern durchschnittlich mit fünf Sternen bewertet.

Auch wenn das Spiel nur auf Englisch verfügbar ist, werden keine großartigen Fremdsprachenkenntnisse erwartet. Sir Benfro‘s Brilliant Balloon ist ein typisches Side-Scrolling-Adventure, welches sehr einfach gesteuert werden kann. Im Spiel dreht sich alles um den Forscher Sir Benfro, der sich mit Hilfe seines silbrig schimmernden Ballons aufmacht, um neue Kreaturen zu entdecken.

Diesen silbrigen Ballon, an dem der gute Sir Benfro hängt, bringt man mit einem Tipp auf den Screen dazu, aufzusteigen. Lässt man den Finger wieder los, sinkt der Ballon wieder nach unten. Ein schneller Doppeltipp führt zu einer Vollbremsung, und wellenartig geflogene Kurven beschleunigen das Gefährt des Wissenschaftlers.

Unterwegs gilt es dann, in liebevoll aufgemachten und umfangreichen Level, von denen derzeit vier vorhanden sind, mit dem Ballon das Ziel zu erreichen. Allerdings wird dieser Weg durch unglaubliche Kreaturen, die fliegen, hüpfen und schwimmen, erschwert. Sir Benfro muss zusätzlich seinen Ballon mit leuchtenden Glühwürmchen füttern, damit dieser nicht abstürzt. Beim Aufsteigen des Ballons sowie bei Kontakt mit Wänden oder Kreaturen verliert man diese – dies muss unbedingt verhindert werden.

In einer witzigen Galerie kann man sich wie in einer Trophäensammlung die bereits entdeckten Kreaturen ansehen, und mehr zu ihnen erfahren. Die Grafik und Hintergrundmusik ist sehr gelungen und ansprechend, insbesondere das Layout erinnerte mich an die guten alten Animationen der Monty Python-Truppe.

Auch wenn man vielleicht denkt, dass vier Level nicht gerade viel sind, so entschädigt das aufwändige und nicht immer einfache Gameplay doch für einiges. Zum Glück lassen sich drei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade einstellen, falls der Frustrationsfaktor doch zu hoch sein sollte. Für Fans von einfachen, aber toll aufgemachten Casual Games, oder Liebhabern von Da Windci oder Rogue Sky, empfiehlt sich der Sidescroller um Sir Benfro auf jeden Fall.

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PictureShow: Umfassende iPhone-App zur Bildbearbeitung

Wieder einmal darf die Appgefahren-Foto-Redakteurin Mel ran, und die nächste Foto-App vorstellen und ausgiebig testen.

PictureShow: Umfassende iPhone-App zur BildbearbeitungPictureShow: Umfassende iPhone-App zur BildbearbeitungPictureShow: Umfassende iPhone-App zur BildbearbeitungPictureShow: Umfassende iPhone-App zur Bildbearbeitung

Auch wenn der App Store mittlerweile mit Kamera- und Foto-Applikationen mehr als überschwemmt ist, lässt der Nachschub einfach nicht nach. Nun fragt man sich, was soll denn noch Neues kommen, es gibt doch schon alles? Eine App, die mir bislang noch verborgen geblieben und nur von mir durch Zufall entdeckt wurde, ist PictureShow (App Store-Link), die derzeit für 1,59 Euro auf iPhone oder iPod Touch geladen werden kann.

Mit 19,6 MB ist PictureShow noch gerade im mobilen Datennetz zu laden. Die aktuelle Version der App wird momentan von den Nutzern des Stores mit durchschnittlich 5 Sternen bewertet, was schon erste Hinweise auf eine qualitative App gibt. Auch der Entwickler, „graf“, hat schon eine andere hochwertige App im Store publiziert, den ebenfalls beliebten StopMotion Recorder.

PictureShow ist zwar nur in englischer Sprache erhältlich, aber sollte mit annehmbaren Englischkenntnissen ohne Probleme zu bedienen sein. Nach dem Start der App kann man auswählen, ob man ein neues Foto mit der integrierten Kameraansicht erstellen, oder ein bereits vorhandenes Bild aus der eigenen Camera Roll importieren möchte.

Entscheidet man sich, ein neues Foto zu schießen, kann man zwischen fünf verschiedenen Linsensets auswählen. Darunter finden sich auch beliebte Lomographie-Kombinationen aus 2×2 oder 4×1 Linsen, die im Abstand von etwa einer Sekunde nacheinander ausgelöst werden.

Die nachträgliche Bereitstellung des fertig geknipsten Fotos dauert zwar einige Sekunden, aber dann hat man vollen Zugriff auf alle Funktionen und Bearbeitungsmöglichkeiten von PictureShow. Und das sind wahrhaftig nicht wenige. So lassen sich ganze 45 verschiedene Filter anwenden, die zumeist der Retro- und Vintage-Kategorie zuzuordnen sind. Auch lassen sich eigene Filter erstellen, die dann abgespeichert und für spätere Fotos wieder verwendet werden können.

Neben diesen Funktionen gibt es auch noch die standardmäßig fast überall vorhandenen Möglichkeiten des Zuschnitts und Drehen der Bilder. Weiterhin stellt PictureShow verschiedene Rahmen, Texturen, Lichtlecks und auch variable TiltShift- und HDR-Effekte zur Verfügung. Wer besonders in Eile ist, findet auch noch eine Shuffle-Funktion, mit der das vorhandene Bild mit zufällig ausgewählten Effekten versehen wird.

Die fertigen Fotos können in verschiedenen Auflösungen, bis hin zur Originalgröße, in der Camera Roll gespeichert werden. PictureShow hält auch einige Sharing-Möglichkeiten für Fans von sozialen Netzwerken zur Verfügung, darunter Facebook, Twitter, Flickr und Tumblr, auch ein Versand per E-Mail kann eingeleitet werden.

Insgesamt kann PictureShow mit einigen Funktionen punkten, die andere Kamera- und Bildbearbeitungs-Apps nicht bieten. So ist die App eine gelungene Mischung aus Pixl-o-matic, Camera+ und Magic Hour. Einzig die teils doch kleinen Buttons sind vielleicht nicht gerade für Grobmotoriker geeignet – hier würde eine iPad-Variante doch noch weitaus mehr Spaß machen.

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Biography: iPad-App zeigt die einflussreichsten Personen der Geschichte

Wer Johann Sebastian Bach ist, sollte wohl eigentlich jeder wissen. Aber für was zeichnete sich Marie Curie verantwortlich, und was waren die bekanntesten Werke von William Shakespeare?

Biography: iPad-App zeigt die einflussreichsten Personen der GeschichteBiography: iPad-App zeigt die einflussreichsten Personen der GeschichteBiography: iPad-App zeigt die einflussreichsten Personen der GeschichteBiography: iPad-App zeigt die einflussreichsten Personen der Geschichte

Mit der iPad-App Biograph (App Store-Link) kann man diesen und noch vielen weiteren Fragen zu den einflussreichsten Personen der Geschichte auf den Grund gehen. Die Applikation in englischer Sprache ist derzeit für 3,99 Euro erhältlich. Mit sagenhaften 658 MB sollte man aber den Download erst gar nicht aus dem mobilen Datennetz versuchen.

Wie der Titel der App schon impliziert, dreht sich in Biography alles um die Biographien von berühmten Personen der Geschichte, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass wir heute in einer aufgeschlossenen und hochtechnologischen Gesellschaft leben. Insgesamt finden sich derzeit 70 verschiedene Lebensläufe von Personen aus Politik, Medizin und Wissenschaft, aber auch Literaten, Maler und Komponisten.

Die Größe der App ist maßgeblich dadurch bedingt, dass neben zoombaren Texten und Bildern, die durch Antippen im Fullscreen angezeigt werden können, auch für einige Personen multimediale Inhalte zur Verfügung stehen. So findet man in der Bio von Johann Sebastian Bach drei abspielbare Musiktracks, darunter das bekannte „Jesu Joy of Man’s Desiring“.

Alle Persönlichkeiten werden jedoch auf jeden Fall mit mindestens zwei hübsch aufgemachten Infoseiten geehrt, die neben einem aussagekräftigen Zitat, den Lebensdaten und einer Einleitung auch die wichtigsten Errungenschaften oder bedeutenden Werke beinhalten. Zusätzlich finden sich Infos zum Tod der Person, und eine Aufstellung von wichtigen Jahreszahlen im Leben des oder der Vorgestellten.

Auch wenn mir die meisten der präsentierten Personen bekannt waren, ist es doch auf jeden Fall informativ, sich die Errungenschaften wieder ins Gedächtnis zu rufen. Die interaktiven Inhalte und hochwertigen Grafiken steigern den Wissensdurst noch zusätzlich. Laut Angaben der Entwickler sind in der nächsten Zeit auch weitere Biographien geplant. Historisch interessierte Personen mit Englischkenntnissen können mit dem Download von Biography nicht viel falsch machen. Ach ja: Marie Curie gewann als einzige Frau zwei Nobelpreise in Physik und Chemie für ihre Forschung zur Radioaktivität – und Shakespeare’s bekannteste Werke sind wohl Hamlet und Romeo & Julia.

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DFB-App fürs iPhone nun mit EM-Special

Auch wenn momentan wohl niemand großartig Gedanken an die Fussball-Europameisterschaft verschwendet, die für uns am 9. Juni mit dem Spiel gegen Portugal beginnt, stellt sich die DFB-App schon darauf ein.

DFB-App fürs iPhone nun mit EM-SpecialDie Entwickler von Laola1 haben für die gratis aus dem App Store downloadbare iPhone- und iPod Touch-App des DFB (App Store-Link) am 9. Februar ein umfassendes Update auf die Version 2.0 bereit gestellt, welches einige größere Veränderungen mit sich bringt. Bislang wurde allerdings nur die iPhone-Variante aufgehübscht, die iPad-DFB HD-App (App Store-Link) bleibt zur Zeit noch unangetastet.

Die Entwickler haben der 3,8 MB großen App eine komplette Überarbeitung sämtlicher Bereiche spendiert, so wurde auch ein großes Special zur Herren-Europameisterschaft eingefügt. Dort können nun die Tabellen der vier Gruppen, sowie auch der gesamte Spielplan des Turniers eingesehen werden – zur Zeit natürlich noch ohne Ergebnisse.

Weitere Verbesserungen beinhalten eine bessere Filterung von News und Videos, sowie ein überarbeiteter Live-Ticker. Bei einem kleinen Test mit einer aktuell laufenden Bundesliga-Partie funktionierte alles hervorragend, es fanden sich schnell aktualisierte und übersichtliche News zum Spielgeschehen, sowie Aufstellungen und Statistiken.

Neben den üblichen Stabilitäts- und Performance-Verbesserungen stellen die Developer nun auch eine AirPlay-Unterstützung für die Videoinhalte der App bereit. So lassen sich die Clips beispielsweise auf einem Fernseher mit angeschlossenem Apple TV ansehen. Außerdem werden nun die deutschen Nationalmannschaften (Herren-A, Herren U21, Damen) mit eigenen Spielerprofilen vorgestellt.

Insgesamt lohnt sich die DFB-App, auch aufgrund dieses Updates auf jeden Fall – Fussball-Fans sollten hier voll auf ihre Kosten kommen. Wer sich eher für internationalen Fussball und weitere Wettbewerbe interessiert, sollte einen Blick auf iLiga (iPhone/iPad) oder My Football Pro (iPhone/iPad) werfen. iLiga kann gratis geladen werden, für My Football Pro werden 1,59 bzw. 2,39 Euro fällig.

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Cinemagram: Kleine Animationen im Instagram-Stil erstellen

Die Foto-Sharing-Community von Instagram ist den meisten Usern sicherlich bekannt. Nun hat es eine neue App in den Store geschafft, mit der sich im gleichen Stil kleine Animationen teilen lassen.

Cinemagram: Kleine Animationen im Instagram-Stil erstellenCinemagram: Kleine Animationen im Instagram-Stil erstellenCinemagram: Kleine Animationen im Instagram-Stil erstellenCinemagram: Kleine Animationen im Instagram-Stil erstellen

Wir haben uns die App Cinemagram (App Store-Link) für iPhone und iPod Touch einmal angesehen, die derzeit für 1,59 Euro aus dem App Store geladen werden kann. Mit 11 MB sollte auch der kleine Download zwischendurch möglich sein.

Zu Instagram kann man ja stehen, wie man will – trotzdem hat das Netzwerk mehrere Millionen Nutzer, die fleißig ihre Fotos mit der App schießen, Retro-Filter anwenden und dort der Community präsentieren. Auch Cinemagram ist ganz ähnlich aufgebaut, im Gegensatz zu Instagram bedarf es hier allerdings keiner Anmeldung mit eigenen Accountdaten, man kann also sofort loslegen.

Die App selbst ist sehr übersichtlich gestaltet, allerdings noch nicht in deutscher Sprache verfügbar. Direkt nach dem Start findet man die derzeit beliebtesten hochgeladenen Animationen der Nutzer, die ohne große Ladezeiten angesehen, geliked und auch kommentiert werden können.

Wie der Name Cinemagram schon impliziert, werden hier keine statischen Fotos hochgeladen, sondern es lassen sich kleine Videoclips von maximal 2-3 Sekunden Länge aufnehmen, die dann nachträglich bearbeitet, wahlweise mit einem von vier verschiedenen Retro-Effekt-Filtern versehen, und dann in Cinemagram hochgeladen werden können.

Ist das Video länger als die maximale Länge, wird man aufgefordert, mit einem kleinen Schieberegler am oberen Bildrand eine Sequenz auszuwählen. Danach wird mit einfachen Finger-Mal-Gesten der Bereich markiert, der später animiert sein soll. Bei einem Clip eines laufenden Wasserhahns zum Beispiel markiert man einfach den dünnen Wasserstrahl, der aus dem Hahn läuft. Nach wenigen Sekunden Bearbeitungszeit wird die kleine Animation dann im eigenen Album der App bereitgestellt.

Die erstellten kleinen Animations-Werke (hier gibt es einige Beispiele) können auch per E-Mail verschickt, oder bei Facebook, Twitter oder Tumblr hochgeladen werden. Damit kommen wir schon zu einem der Nachteile der App: Es lassen sich, anders als bei anderen Online-Sharing-Apps, keine Privatsphäre-Einstellungen finden, so dass nur bestimmte Menschen die eigenen Animationen sehen können.

Erstellt man eine Animation, wird diese automatisch allen Nutzern von Cinemagram zur Ansicht bereitgestellt, das ist definitiv ein Nachteil, an dem die Entwickler noch arbeiten sollten. Es bedarf auch keiner Anmeldung zur Nutzung der App, so dass jeder, der Cinemagram herunterlädt, gleich auch Zugriff auf die eingestellten Clips hat. Schlimmer noch: Jeder kann die vorhandenen Clips bei den üblichen sozialen Netzwerken teilen, nicht nur die eigenen Werke. Immerhin gibt es die Möglichkeit, die erstellten Animationen auch wieder zu löschen – in der eigenen Camera Roll speichern lassen sich diese allerdings nicht.

Abschließend lässt sich festhalten, dass Cinemagram eine wirklich tolle Möglichkeit bietet, witzige, kreative und ansehnliche kleine Animationen zu erstellen, und mit der Welt zu teilen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, und es macht sehr viel Spaß, sich durch die tollen Clips anderer Nutzer zu scrollen. Wer allerdings seine Privatsphäre gewahrt haben will, sollte vielleicht auf den Download verzichten.

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Neues für Kinder: Petzi und die Rettung der Küken

Den Bären Petzi und seine Freunde werden viele von euch sicherlich kennen. Nun hat ein dänisches Entwicklerteam die Geschichten in ein nettes Spiel für Kinder verpackt.

Neues für Kinder: Petzi und die Rettung der KükenNeues für Kinder: Petzi und die Rettung der KükenNeues für Kinder: Petzi und die Rettung der KükenNeues für Kinder: Petzi und die Rettung der Küken

Petzi und die Rettung der Küken ist seit dem heutigen 9. Februar in einer Version für das iPhone und iPod Touch (App Store-Link), sowie auch in einer iPad-HD-Variante (App Store-Link) erhältlich. Für die App auf dem kleinen Screen zahlt man derzeit 79 Cent, für das iPad werden 1,59 Euro fällig. Beide Apps sind dank 21,2 MB schnell auf dem iDevice gelandet, können aber aufgrund ihrer Größe nicht mehr im mobilen Datennetz geladen werden.

Im Spiel dreht sich natürlich alles um den schlauen Bären Petzi und seine Freunde, die diesmal einen Ausflug auf den Bauernhof gemacht haben. Durch seine Anwesenheit sind die kleinen Küken im Hühnerstall allerdings so aufgekratzt, dass sie am Abend nicht schlafen gehen wollen – und so ist es Petzis Aufgabe, die wild umher flatternden gelben Knäuel einzufangen, und ins Bett zu geleiten.

In 27 Leveln mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad bedient man als Gamer insgesamt vier Podeste, die im Hühnerstall hin und her wandern, und mittels Fingertipp ihre Richtung ändern können. Von oben fliegen die Küken heran, und müssen auf den Podesten Platz nehmen, um sie zu den Betten am linken und rechten Bildrand zu geleiten. Schwierigkeiten machen dabei vor allem die „rasenden Küken“, die besonders schnell herunterfliegen, oder auch die wechselnde Größe der Podeste in jedem Level.

Zusätzlich zur Kükenjagd steht zur Abwechslung noch ein kleines Puzzlespiel mit verschiedenen Petzi-Motiven zur Verfügung, welches nach Wahl entweder aus 9, 12 oder 16 Teilen besteht. Auch wenn keine Game Center-Anbindung besteht, können in Petzi und die Rettung der Küken eigene Trophäen gesammelt und in einem Trophäenraum angesehen werden.

Die App ist selbstverständlich komplett in deutscher Sprache spielbar, und hat einen sehr angenehmen Sprecher, der das Spiel erklärt, und zu Beginn auch die Hintergrundgeschichte zum Game kurz erzählt. Wer von Petzi nicht genug finden kann, findet im App Store auch noch zwei weitere Petzi-Apps, „Petzi in Pingonesien“ (iPhone/iPad), und „Petzi und das große Labyrinth“ (iPhone/iPad), die sich preistechnisch genau wie unser hier vorgestellter Titel verhalten.

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